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„Von Kräuterhexen und Beipackzettelübersetzern“

Wiebke Günther

So schnell kann es gehen

Letzte Woche war die Babyshow des 4. Studienjahres der Pharmazie. Jetzt fragt ihr euch, was ist die Babyshow?

Nun ja, das ist die Abschiedsveranstaltung des letzten Jahrgangs. Dabei werden die neuen Erstis gruppenweise vorgestellt, indem sie auf der Bühne ihren Namen und einen Trinkspruch aufsagen. Danach spielen zwei von jeder Gruppe gegen Professoren und Assistenten ein Spiel. Jetzt denkt ihr euch sicherlich, dass das ganz schön langweilig ist. Aber das eigentliche Zentralthema des Abends ist immer die Verabschiedung von allen Professoren, Assistenten und anderen wichtigen Menschen des Pharmazie Instituts. Dafür wird ein Motto gewählt und dazu gestaltet das 4. Studienjahr passend ein Programm.

Dieses Jahr war es auch meine Babyshow und somit meine Verabschiedung. Ein bisschen Wehmut lag uns dabei allen im Herzen, als wir zum Schluss auf der Bühne saßen und ein Abschiedslied sangen. Aber es war gleichzeitig auch ein sehr schöner Abend gespickt mit vielen witzigen Videos und Spielen. Und natürlich durften auch die Tanzaufführungen nicht fehlen, bei denen ich dieses Mal mit einer Freundin das Männerballett choreografieren durfte. Aber am schönsten war für mich die Diashow mit Bildern von allen Studenten aus dem Jahrgang. Dabei tauchte doch das ein oder andere unerwartete Bild auf, auf dem ich auch zu sehen war.

Aber natürlich bin ich jetzt noch lange nicht fertig. Es liegt jetzt eine doch noch lange Zeit vor uns, in der noch zwei Praktika und diverse Klausuren zu meisten sind. Wenn alles gut geht werde ich dieses Jahr dennoch meinen Studienabschluss machen. Danach bin ich dann Pharmazeutin und der letzte Ausbildungsabschnitt beginnt: Das Praktische Jahr. Dabei werden die Wege meiner Kommilitonen und mir sich in alle Himmelsrichtungen verstreuen, da jeder von uns seine eigenen Vorstellungen und Ziele hat.

Ich kann mich noch gut an meine Babyshow als Ersti erinnern. Wir saßen alle in einem seperaten Hörsaal und haben darauf gewartet auf die Bühne geholt zu werden. Damals dachte ich noch, dass eine ganz schön lange Zeit vergehen muss, bis ich meinen Abschied feiern werde. Real betrachtet waren es nur 3 Jahre, aber gefühlt hat es so viel länger gedauert. Naja, so schnell kann es gehen.

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