Kevin Bellin
Ich will wissen, wie Schüler*innen denken.
Ich studiere Biologie, Chemie und Englisch für Lehramt an Gymnasien und bin Studienbotschafter für Leben und Life Sciences.

Darum Halle
Darum HalleAls ich das erste Mal in Halle war, wusste ich sofort: Hier will ich studieren. Es war wirklich Liebe auf den ersten Blick. Die vielen Parks, die Nähe zur Saale und der grüne naturwissenschaftliche Campus haben mich sofort begeistert. Ich habe mich direkt wohlgefühlt, weil die Stadt einerseits genug Raum bietet, um selbstständig zu werden, und andererseits nah genug an meiner Heimat liegt, damit ich meine Familie regelmäßig sehen kann.
Dazu kommen die sachlichen Gründe: Halle hat eine hervorragende Lehramtsausbildung und bietet die Möglichkeit, meine Fächer in einer Kombination zu studieren, die an anderen Universitäten nur schwer möglich gewesen wäre. Auch die Wohnsituation war ein wichtiges Argument, im Gegensatz zu Berlin oder Potsdam kann man hier noch bezahlbar leben. Am Ende war es die Mischung aus Herz und Kopf: eine Stadt, die mich sofort überzeugt hat und in der ich gleichzeitig die besten Bedingungen für mein Studium finde.
Mein Studium
Mein StudiumMein Studium ist bunt und abwechslungsreich und genau das gefällt mir so daran. Am meisten fasziniert mich die Fachdidaktik, besonders in Biologie. Ich beschäftige mich damit, wie Schüler*innen biologische Themen wahrnehmen, denken und verstehen. Dafür führe ich Interviews, werte diese qualitativ aus und bekomme so ein immer klareres Bild davon, wie Lernen funktioniert. Aus diesem Verständnis entsteht am Ende Unterricht, der für Schüler*innen wirklich sinnvoll ist, da er sie dort abholt, wo sie stehen. Gerade die Verbindung von Didaktik und Psychologie macht das Studium für mich spannend.
Aber auch die anderen Fächer tragen dazu bei, dass es nie langweilig wird. In Englisch gefällt mir, dass man in vielen Modulen die Freiheit hat, Seminare nach Interesse zu wählen – zum Beispiel zwischen Syntax, Morphologie und Grammatik innerhalb der Sprachwissenschaft. In Chemie finde ich die praktischen Laboranteile besonders lehrreich, und in Medienbildung eröffnet sich ein ganz neuer Blick auf audiovisuelle Inhalte und deren Wirkung. Natürlich gibt es auch Herausforderungen – etwa wenn Lehramtsstudierende und Fachwissenschaftler*innen in denselben Seminaren sitzen. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass viele Dozierende Wert darauf legen, uns wirklich auf den Beruf vorzubereiten, indem sie uns zumindest Inspirationen geben. Ein Blick in einen meiner Stundenpläne zeigt, wie vielfältig das Ganze ist und das es insgesamt eine gute Mischung aus Theorie und Praxis gibt.
Montag
- 8:15 - 9:45 Uhr Vorlesung: Physiologie der Tiere und des Menschen
- 10:15 - 13:45 Uhr Vorlesung: Introduction to Literary Studies: American Literature
- 16:15 - 17:45 Uhr Seminar: English Syntax
Dienstag
- 12:15 - 13:45 Uhr: Seminar Anglo-German Relations
Mittwoch
- 8:15 - 9:45 Uhr: Übung Sprachpraxis II
- 10:15 - 11:45 Uhr: Vorlesung Analyse und Bewertung audiovisueller Medien
- 14:15 - 15:45 Uhr (alle zwei Wochen): Vorlesung Physiologie der Tiere und des Menschen
- 17:30 - 19:00 Uhr: Vorlesung Geschichte der Botanik (Wahlmodul)
- 19:15 - 20:00 Uhr American Literature (Tutorium)
Donnerstag
- 8:15 - 9:45 Uhr: Vorlesung Physikalische Chemie
- 10:15 - 11:45 Uhr Seminar Analyse und Bewertung audiovisueller Medien
- 12:30 - 16:00 Uhr: Übungen in Tier- und Humanphysiologie (Laborpraktikum)
Freitag
- 11:30 - 13:00 Uhr: Vorlesung Physikalische Chemie
- 13:00 - 14:30 Uhr: Seminar Physikalische Chemie (Rechenübung)
Leben und Freizeit
Leben und FreizeitHalle ist für mich die perfekte Studierendenstadt, weil hier wirklich alles zusammenkommt. Es gibt ein breites Kulturangebot: vom Theater über die Oper bis hin zu Open Air Veranstaltungen wie „Sommer nach 8“. Gleichzeitig bietet die Stadt mit ihren vielen Parks, Grünflächen und der Saale auch genug Orte, um zur Ruhe zu kommen. Für mich ist es genau diese Mischung: Ich kann mit Freund*innen entspannt spazieren gehen oder im Park sitzen, aber auch abends ein Konzert besuchen oder neue kulturelle Angebote ausprobieren.
Dazu kommt, dass Halle viele Möglichkeiten für Sport bietet – ob im Unisportzentrum, in Fitnessstudios oder Sportvereinen, die oft günstige Tarife für Studierende haben. Ein weiterer Pluspunkt sind die günstigen Mieten und die angenehme, offene Atmosphäre der Menschen hier. Ich habe von Anfang an das Gefühl gehabt, dass Halle eine Stadt ist, in der man sowohl studieren als auch wirklich leben kann.
Eure Frage an Kevin
Ihr habt noch mehr Fragen zum Studium an der Uni Halle? Dann schreibt einfach eine Nachricht:
Die mit einem Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden!