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„Auf den Spuren Franckes, Schleiermachers und natürlich Händels“

Charlotte Wagner

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Am Sonntag feiern Christ*innen weltweit den ersten Advent. Auch in Halle soll die Adventszeit trotz Corona-Auflagen besinnlich werden.

Zu sehen ist der große Weihnachtsbaum auf dem Weihnachtsmarkt in Halle.

Foto: So groß und erhaben leuchtet normalerweise der Weihnachtsbaum auf dem Halleschen Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr gibt es hierfür eine Alternative.

Das Wort „Advent“ kommt von der lateinischen Vokabel advenire und bedeutet „Ankunft“. Im klassischen Sinne feiert man in den 4 Wochen vor Weihnachten die Zeit bis zur „Ankunft“ bzw. Geburt Jesu – symbolisch alljährlich gefeiert im Weihnachtsfest. Dieses Jahr muss aber leider alles ein bisschen anders laufen und die vielen verschiedenen Festivitäten müssen ausgelagert oder abgesagt werden. Daher möchte ich dir heute einen kleinen Überblick über die Möglichkeiten geben, die dir die Adventszeit in Halle trotzdem bietet, um das Warten auf Weihnachten zu versüßen.

1) Der klassische Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz wird zum „Weihnachtswald“

Hast du dich wie ich schon auf den alljährlichen Glühwein unter Freund*innen auf dem Halleschen Weihnachtsmarkt gefreut? Da dieser aber immer sehr voll ist und Hygieneregeln nicht eingehalten werden können, musste er leider abgesagt werden. Aber die Stadt ist nicht untätig geblieben und sorgt mit der Errichtung eines kleinen „Waldes“ auf dem Marktplatz, bestehend aus vielen großen und kleinen Tannenbäumen, für adventliche Stimmung im Dezember – auch schön und sicher ein kleines Highlight bei Weihnachtseinkäufen oder Spaziergängen durch die Stadt! Kleine Hütten zwischen den Bäumen erinnern außerdem an die vielen halleschen Traditionen, beispielsweise mit einem beleuchteten Salzkronleuchter der Hallorenfabrik und einer leuchtenden Holzkirche vor dem Ratshof.

2) Die Kirchen laden zur gemeinsamen Andacht ein

Auch wenn private und universitäre Adventsfeiern größtenteils ausfallen müssen bzw. nur mit weitaus weniger Menschen als sonst stattfinden können, laden die Kirchen auf ganz verschiedene Arten zur Andacht ein. Zum einen stehen natürlich die vielen Gottesdienste in Halle an den Adventssonntagen für Besucher*innen offen – online oder „analog“ mit und ohne Voranmeldung, zum anderen gibt es auch hallesche Besonderheiten wie die große Weihnachtskrippe des Künstlers Joachim Dunkel in der Moritzkirche zu bewundern.

3) Auch zu Hause kann Adventsstimmung einziehen

Wenn soziale Aktivitäten dieses Jahr wegfallen, ist das gleichzeitig auch eine Chance, es sich zu Hause umso gemütlicher zu machen: Zum Beispiel mit Punsch oder Glühwein auf dem Sofa mit einem der vielen Weihnachtsfilme auf Netflix und anderswo. Und auch das alljährliche Plätzchen Backen muss nicht wegfallen und geht sogar in Gemeinschaft in kleiner Runde!

Ich hoffe, all das bietet dir die Möglichkeit, die schönen Weihnachtstraditionen auch dieses Jahr zu genießen. Hab einen schönen ersten Advent, lass es dir gut gehen und bleib gesund!

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