Studienbotschafter*innen

Mein Studium in Halle

„In Halle und an der Uni ist der Wohlfühlfaktor enorm hoch. Es gibt überall schöne Plätze mit historischen oder neu entstandenen Gebäuden. Und es gibt eine reiche Clubszene. Dazu noch die vielen Angebote des Universitätssportzentrums, so lässt es sich hier wirklich gut leben!“
Till Gaßmann

Video: Uni Halle

Lernen vor und in historischer Kulisse

Gut zu wissen: Die Erziehungswissenschaften haben innerhalb der Universität Halle einen hohen Stellenwert. Sie sind gut ausgestattet und reibungslos organisiert. Viele Lehrveranstaltungen finden in den Franckeschen Stiftungen statt. Das bedeutet: Lernen vor und in historischer Kulisse. Das ist wirklich was fürs Auge. Allerdings, wer - wie ich - fast zwei Meter groß ist, für den sind die niedrigen Decken in den restaurierten Fachwerkhäusern eine echte Herausforderung:-) Aber davon mal abgesehen, lässt sich das Studium dort zeitlich frei gestalten und man kann (und sollte) sich frühzeitig einen Schwerpunkt wählen.

Obwohl in meinem Semester rund 200 Erstsemester angefangen haben, habe ich bisher in jeder Lehrveranstaltung einen Platz bekommen. Ich finde, der Studiengang ist eine gute Alternative für all diejenigen, die eigentlich an einer FH den eher praktisch orientierten Studiengang Soziale Arbeit wählen wollten, dort aber aufgrund des hohen NC keinen Platz bekommen haben.

Grundsätzlich finde ich, dass die die Erziehungswissenschaften ein guter Einstieg für alle sind, die pädagogisch arbeiten wollen, und zwar auch außerhalb einer Schule. Ich würde später gern in die politische Bildung einsteigen, zum Beispiel bei der Landeszentrale für Politische Bildung. Man muss sich nur in der Gesellschaft umschauen, um zu sehen, dass solche Einrichtungen mehr als wichtig sind. Ich würde gern dazu beitragen, den Aufstieg der AfD einzudämmen und das Demokratieverständnis der Menschen zu erhöhen.

Mein Wochenplan

Damit Ihr einen Eindruck bekommt, hier mein Wochenplan aus dem vergangenen Semester mit kleinen Kommentaren:

Ich studiere einen 180-Bachelor-Studiengang, der aus zwei Studiengängen, Erziehungswissen-schaft und Politikwissenschaft, zusammengesetzt ist. Ich habe diese Kombination ganz bewusst gewählt, um mich auf den Bereich der politischen Bildungsarbeit außerhalb des schulischen Kon-textes (Stiftungen, politische Projekte usw.) zu spezialisieren.

Montag

Klingeling! Um 8:30 Uhr morgens reißt mich mein Wecker aus dem Schlaf, denn die Uniwoche beginnt für mich schon um 10:00 Uhr morgens mit dem Praktikumsvorbereitungsseminar. Dass muss ich besuchen, damit ich im Sommer ein fünfwöchiges bei der Freiwilligen-Agentur in Halle machen zu können. 

Danach radle ich gemütlich zum Steintorcampus, wo die erste Vorlesung der Woche auf mich 
wartet. Das Thema: Politische Ideengeschichte.

Am Abend geht es dann direkt zu meinem ersten Uni-Sportkurs der Woche: Boxen. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren.

Dienstag

Wie der Donnerstag gehört dieser Tag zu den Wochentagen mit den meisten Univeranstaltungen. Um 10 Uhr geht es mit der Übung zur gestrigen Vorlesung weiter. (Das habe ich extra so gewählt. So kann den Stoff aus der Vorlesung festigen.)
Im Anschluss muss ich kurz vom Steintor-Campus zu den Frankeschen Stiftungen radeln. Dort geht es weiter mit der Vorlesung und dem Seminar zu Recht, Verwaltung und Organisation.

Mittwoch

Der Mittwoch ist dieses Semester mein Chilltag. Nur der Unisport darf nicht fehlen, also geht es abends zum Anfänger Handball-Kurs.

Donnerstag

Donnerstag ist mein Hasstag. Nicht,wegen der „vielen“ Univeranstaltungen heute – nein, einfach, weil ich früh aufstehen muss. Bereits um 6:30 Uhr klingelt mein Wecker, pünktlich um 8:00 Uhr muss ich beim Seminar zur Zielgruppenorientierung in der Erwachsenenbildung sein. 

Nachmittags geht es dann zu meinem Lieblingsseminar: Sozialpädagogisches Projektmanage-ment in der Integrationshilfe. Hier können wir nämlich in Kleingruppen unser eigenes kleines Projekt für die Integrationshilfe ausdenken, planen, organisieren und bis zum Ende des Semesters als Prü-fungsleistung umsetzen.

Freitag

Freitags habe ich so genannte Blockseminare. Der Unterschied zu den üblichen Lehrveranstaltun-gen: Sie finden nicht jede Woche statt, sondern nur zu bestimmten Terminen, sind dann aber we-sentlich länger. Mich hat aufgrund der großen Aktualität besonders das Blockseminar „Beratung von Opfern rechter und rassistischer Gewalt“ angesprochen.

Noch mehr Eindrücke aus meinem Studium und Leben bekommst du bei Instagram: @stubo_till

Weitere Infos zu meinem Studiengang findest du hier!

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