Studienbotschafter*innen

Blogbeiträge meiner Vorgänger

Wenn du wirklich was erreichen willst musst du dir etwas mehr Mühe geben. Just a little bit.

Diese Worte hörten die Besucher am 01.07.2017 zur Premiere des Stücks „Peace Of My Heart“ - Ein Abend über Janis Joplin. Eigentlich sollte sie im Hof des Neuen Theater stattfinden, aber aufgrund der Witterung wurde die Premiere nach innen verlegt. Pünktlich 20:30 Uhr ging es los.

Doch zu Anfang vielleicht die Frage, wer Janis Joplin war?

Janis Joplin gilt als eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Hippie-Bewegung und prägte eine ganze Generation. Sie wurde 1943 in Port Arthur geboren und war eine erfolgreiche US-amerikanische Rocksängerin.   Ihr Traum war es schon zeitig, Sängerin zu werden. Ein Studium brach sie ab und zog dann nach Los Angeles um die große Karriere zu beginnen. Und es funktionierte ! Im Jahre 1969 hatte Janis und ihre Band beim Woodstock-Festival ihren bekannten Auftritt. Doch wie es leider häufig bei Künstlern der Fall ist hatte auch Joplin ein Alkohol- und Drogenproblem. Bei dem Auftritt beim Woodstock- Festival war Joplin stark alkoholisiert, wirkte aufgeschwemmt, verbraucht und ihre Stimme brach oft. Sie starb am im Oktober 1970 in Los Angeles. Ihre einzigartige, kratzige Stimme und ihre unvergleichliche Performance ihrer Songs haben sie zu einer der bedeutendsten und bekanntesten weißen Bluessängerinnen, inmitten von Sex, Drugs and Rock’n’Roll gemacht.

Die Titelworte des Artikels fielen, als Joplin versuchte von den Drogen loszukommen. Leider hat es nicht funktoniert.

Das Besondere an diesem Stück: Die Ausnahmemusikerin wird von zwei Schauspielerinnen gespielt. Sybille Kreß und Elena Weber. Beide schlüpfen in die Rolle von Janis Joplin und bringen dem Publikum emotional das Leben und die Gefühle der Hippie- Ikone rüber.

(Bild: Jenny Klepzig, Uni Halle)

(Bild: Jenny Klepzig, Uni Halle)

Durch die Gesangseinlagen der beiden Schauspielerinnen wurde das Stück aufgelockert und zugleich war es für den Besucher emotional noch intensiver. Unterstützt wurden Kreß und Weber dabei von der Musikband, welche sich ebenfalls auf der Bühne befand. Die Musikstücke waren genial. Auch das „spärliche“ Bühnenbild spricht für sich. Es war lediglich ein großer Sessel zu sehen und Kleidung, die wahllos auf dem Boden rumlag.

(Bild: Jenny Klepzig, Uni Halle)

Die Inszenierung von Nina Lorenz brachte für mich persönlich etwas schizophrenes mit sich, was ich aber sehr passend zur Geschichte fand. Dies sagt man Menschen, welche vermehrt Drogen konsumieren ja durchaus nach. Als das Stück zu Ende war, gab es tobenden Applaus. Den Künstlern sah man die Erleichterung und Freude an. Eine Zugabe gab es selbstverständlich auch. Es war ein gelungener Abend. Es lohnt sich es sich anzuschauen !!!

Bühne & Kostüme: Denise Leisentritt

Licht: Stefan Burgis

Ton: Thimo Brendel

Band: Konrad Haas, Jürgen Hofmann, Martin Vogel, Joachim Leyh, Michael Schmidt

Zur Übersicht

Warum studieren?

Studieren in Halle

(Studenten)Leben in Halle

Service und Beratung

Für Studienanfänger*innen