Studienbotschafter*innen

Sophie Lehmann

Ich will wissen, wie man Recht spricht.

Ich studiere Rechtswissenschaft (Jura) und bin Studienbotschafterin für Wirtschaft und Recht

Sophie Lehmann

Darum Halle

Darum Halle

Jura in Halle studieren

Jura war schon immer mein Traumstudium, doch obwohl ich mich relativ schnell für das Fach entscheiden konnte, wurde diese Entscheidung immer mal wieder von einem Klischee in Frage gestellt. Nämlich der häufig geäußerten Aussage, Jura sei zu schwer und außerdem viel zu trocken. Und ich muss zugeben: Das hat mir ein bisschen Angst gemacht. Auch mit meiner Abi-Note, die nicht im Eins-Komma-Null-Bereich lag, hatte ich Bedenken, ob der Studiengang das Richtige für mich wäre.

Heute weiß ich längst, dass diese Ängste überflüssig waren. Jura ist nicht trocken, zumindest dann nicht, wenn man sich für das Fach interessiert. Klar, man muss kontinuierlich mitarbeiten, aber bei welchem Studienfach denn nicht?

Ich bin an der Nordseeküste im Landkreis Cuxhaven aufgewachsen. Mein ursprünglicher Plan war es, nach Hamburg zu gehen und dort zu studieren. Doch als ich mich näher damit beschäftigt habe, musste ich feststellen, dass mir solche Riesen-Städte einfach zu groß sind.

In Halle bin ich gelandet, weil Jura an der Uni Halle in den Rankings so gut abgeschnitten hat. Außerdem ist die Lebensqualität hoch und die Wohnungsmieten im Vergleich mit Hamburg ein Witz.

Mein Studium

Mein Studium

Nichts für Faule

Die Ausbildung zum Volljurist ist nichts für Faule. Hilfreich ist aber, dass es einen festen Semesterplan gibt, den man abarbeiten muss und der einem die Orientierung erleichtert. Trotz dieser festgelegten Ordnung gibt es Elemente im Studium, zwischen den man wählen kann, wie zum Beispiel zwischen den Sprachen für den Fremdsprachenschein oder bei der zahlreichen Auswahl der Grundlagenfächer.

Wer Jura studieren will, muss sich darüber im Klaren sein, dass im Studium viel gelesen und geschrieben wird, und dass man dazu auch noch einen bestimmten Schreibstil erlernen muss. Die ersten beiden Semester sind sehr vollgepackt. Doch je weiter man voranschreitet, umso spezieller und auch interessanter werden die Inhalte. Die Ausbildung erfolgt dann meist anhand von praktischen Beispielen, es werden also reale Fälle besprochen.

Besonders wichtig finde ich, dass Jura in Halle seit langem sehr gute Bewertungen in den einschlägigen Rankings hat. Die Betreuung durch die Dozierenden ist herausragend. Sie reagieren schnell auf Mails und sind auch nach der Vorlesung ansprechbar. Sehr positiv ist mir außerdem aufgefallen, dass innerhalb der Fakultät spezielle Exkursionen für interessierte Studierende angeboten werden, zum Beispiel zum Rechtsmedizinischen Institut der MLU oder zum 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in Leipzig. So bekommt man viele zusätzliche Einblicke.

Meine Stundenplan

Meine Studienwoche aus dem 3. Fachsemester sieht auf den ersten Blick ziemlich vollgepackt aus. Aber davon darf man sich nicht abschrecken lassen. Denn einerseits ändert sich der Stundenplan in jedem Semester, andererseits kann man selbst entscheiden, ob man wirklich jede Lehrveranstaltung wahrnehmen möchte.

Montag

  • 08 Uhr bis 10 Uhr: Sachenrecht
  • 10 Uhr bis 12 Uhr: Kolloquium Sachenrecht
    Kolloquien sind für mich besonders hilfreich, um die Studieninhalte zu lernen und zu wiederholen. Dort werden zusammen in kleinen Gruppen juristische Fälle gelöst.
  • 14 Uhr bis 15 Uhr: Kolloquium Verwaltungsrecht
  • 18 Uhr bis 19 Uhr: Strafprozessrecht

Dienstag

  • 08 Uhr bis 10 Uhr: Verwaltungsrecht

Mittwoch

  • 10 Uhr bis 12 Uhr: Strafrecht III
  • 12 Uhr bis 14 Uhr: Introduction to American Law
    Eine Vorlesung auf Englisch, interessanter als gedacht und nötig für den Fremdsprachenschein.
  • 14 Uhr bis 16 Uhr: Schuldrecht III
  • 16 Uhr bis 18 Uhr: Übung für Fortgeschrittene im Strafrecht

Donnerstag

  • 12 Uhr bis 14 Uhr: Strafrecht III

Freitag

  • 08 Uhr bis 10 Uhr: Sachenrecht

Leben und Freizeit

Leben und Freizeit

Als ich im Sommer vor dem Semesterbeginn dann die Zulassung in der Tasche hatte, waren selbst meine Eltern überrascht, dass die Einschreibung so schnell und unkompliziert funktioniert hat. Wir sind dann gleich zusammen nach Halle gefahren und haben eine Wohnung für mich gesucht. Das war ähnlich unproblematisch wie zuvor schon die Einschreibung. Wir haben ziemlich schnell eine schöne kleine Einzimmer-Wohnung am Hallmarkt gefunden, also mitten in der Stadt: 27 Quadratmeter für 290 Euro warm.

Vom ersten Tag an habe ich mich hier total wohl gefühlt. Alles ist überschaubar und ich habe schnell ein soziales Netz gefunden. Noch vor Semesterbeginn habe ich über Facebook meine künftigen Kommiliton*innen kennengelernt. Wir haben uns in einer Kneipe verabredet und mit einigen bin ich seitdem befreundet. Schön finde ich auch, dass einige von ihnen ganz in meiner Nähe wohnen. Wir sind also Nachbar*innen und Freund*innen zugleich.

Inzwischen habe ich sogar meinen Freund von der Nordseeküste hierher geholt. Anfangs hat er mich in Halle nur besucht. Doch es hat ihm so gut gefallen, dass er jetzt selbst hier studiert. Wir haben eine gemeinsame Wohnung in der Altstadt, ganz nah an der Uni gefunden und fühlen uns sehr wohl hier.

Ein Wechsel des Studienorts kommt für mich absolut nicht mehr in Frage.

Auf die Ohren: Sophie zu Gast bei Radio Potsdam

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