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„Achtung: Fernweh“

Ana-Sofia Gómez Sanchez

Der Beginn meines Abenteuers in Italien (Teil 1)

Der Moment war endlich gekommen! Mein Freund und ich sind am 03.09. mit dem Auto nach Italien gefahren. Vor dem Start des Semesters genieße ich 3 Wochen Urlaub in Nord- und Süditalien.

Als ich die Bestätigung meines Auslandsemesters in Italien hatte, haben mein Freund und ich uns entschieden, einen Sommerurlaub in Italien zu machen. Die vergangenen zwei Sommer sind wir schon mit dem Auto (es ist wie ein kleiner Camper mit einem selbst gebaut Bett drin) nach Kroatien und in die Schweiz gefahren und haben die Länder entdeckt. In Kroatien haben wir die Nächte nur auf offiziellen Campingplätzen verbracht, in der Schweiz haben wir nur Wildcamping gemacht und in Italien machen wir ein Mix aus Wildcamping und AirBnBs. 

Halle - Mailand

Unser Trip hat mit einer Fahrt von Halle nach Mailand begonnen. In Mailand wollte ich zwei italienische Freundinnen besuchen, die ich letztes Semester in meinem Deutschunterricht kennengelernt habe, obwohl wir nur online Vorlesungen hatten. Wie? Dank des Fakts, dass Halle ziemlich klein ist und man immer jemandem auf der Straße oder irgendwo anders über den Weg läuft. Das ist mir mit diesen zwei Mädels passiert und seitdem sind wir eine sehr gute befreundet. In Mailand hatten wir eine originelle italienische Erfahrung seit dem Moment, in dem wir in dem Haus von der Familie einer meiner Freundinnen angekommen sind. Die Eltern haben nicht nur Pasta zum Abendessen gekocht, sondern sie konnten auch kein Englisch sprechen und deswegen mussten wir unsere wenigen italienischen Sprachkenntnisse nutzen. Es war nicht einfach, denn bis dahin hatte ich fast mein ganzes Italienisch vergessen, aber mit meinem begrenzten Vokabular und Etagnol (eine Mischung aus Spanisch und Italienisch) es hat irgendwie funktioniert. 

Wir sind für zwei Tage in Mailand geblieben und haben den ersten Tag mit einem typischen italienischen Frühstuck begonnen. In Italien sind „Bars“ nicht Orte, wo man ein Cocktail bekommt, sondern kleine Restaurants, wo man am Morgen ein typisches italienisches Frühstuck bekommen kann: Eine Brioche (ein Croissant mit Schokolade/Marmelade/Creme drin) und einen Cappuccino oder einen Espresso. Wichtiges: wenn du in Italien einen Kaffee bestellst, dann bekommst du ein Espresso! Es ist nicht wie in Deutschland oder anderen Ländern, in denen man einen amerikanischen Kaffee bekommt (Italiener*innen sind oft verwirrt, warum das in anderen Ländern so ist). Aber wenn es jemanden gibt, der über Kaffee Bescheid weiß, sind es ohne Frage Italiener*innen. Beide Tage sind wir in die Stadt gegangen und haben sie entdeckt. Meine Freundinnen haben uns ein bisschen über die Geschichte der Stadt, typisches Essen oder Zutaten erzählt, mehr Vokabular und typische italienische Ausdrücken und Traditionen gelehrt.  Es war so cool, wie wir so schnell in die Kultur eingetaucht sind! Noch etwas, was ich von Italiener*innen gelernt habe, als ich meine erste Pizza in Italien gegessen habe: Bitte iss Pizza mit Ananas nicht! 

Mailand ist so eine schöne Stadt! Meine Lieblingssehenswürdigkeit war die Galerie Vittorio Emanuele II. und ich habe keine Wörter um zu beschreiben, wie wunderbar hier das Gelato war! Super lecker!

Mailand – Verona – Bologna – Florenz

In den nächsten drei Tagen haben wir eine Stadt pro Tag besucht. Erstmal sind wir von Mailand nach Verona gefahren. Diese Stadt ist einfach so süß und romantisch! Kein Wunder, dass Verona die Stadt ist, in der Romeo und Julia gewohnt haben. Wenn du durch die Straßen läufst, bekommst du sofort das Gefühl, als wärst du in einer Shakespeare Geschichte. Diesen Abend haben wir zum ersten Mal wildgecampt und wir haben einen Campingplatz in der Natur gefunden, auf dem wir sogar kostenlos Wasser und Strom hatten und auch einen schönen Ausblick zum Sonnenuntergang. 

Bologna ist mehr eine mittelalterliche Stadt, aber auch sehr charmant. Hier haben wir die bekannte Pasta al Ragù (Pasta Bolognesa) probiert und wir wurden nicht enttäuscht. Es war echt richtig lecker!

Zu guter Letzt kam Florenz. Meine Lieblingsstadt in Italien bisher! Ich genieße sehr, die Architektur zu bewundern, und was für einen wunderschönen Dom diese Stadt hat!! Mir hat auch so sehr die Piazzale di Michelangelo gefallen, wo man einen Ausblick auf die Silhouette der Stadt bekommen kann. Hier haben wir uns den Sonnenuntergang angesehen und es war magisch!

 

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