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„Du bist, was du isst“

Jacqueline Koch

Gibt es Essen, was uns beim Denken hilft?

Das wäre schon ziemlich cool, wenn wir durch unsere Ernährung unsere Leistungsfähigkeit beeinflussen können, oder? ... Ja! Und zum Glück geht das auch – es ist auch gar nicht so schwer.

Zu sehen ist ein Mädchen mit einem Buch.

Ein Mädchen steckt ihren Kopf in ein Buch – manchmal muss man einen kühlen Kopf behalten.

Ein gesunder Lebensstil kann unsere Leistungsfähigkeit sowohl beim Denken, als auch beim Sport fördern. Was ist ein gesunder Lebensstil? Unverarbeitete Lebensmittel, eine ausgewogene Auswahl an Lebensmitteln, Kohlenhydrate, Proteine und Fette – es gibt eine Menge Aspekte, auf die du achten kannst. Nochmal zurück zur Ausgangsfrage: Gibt es Essen, was uns beim Denken hilft?

Um unseren Denkenprozess zu unterstützen, eignen sich Omega-3-haltige Lebensmittel gut, denn unser Gehirn besteht zu ca. 80% aus Omega-3. Zum Beispiel enthalten Nüsse viel Omega-3-Fettsäuren, somit hilft Studentenfutter mit der Mischung aus Nüssen und Rosinen wirklich beim Lernen. Der Vorteil an den Rosienen ist der schnell verfügbare Zucker, den unser Gehirn beim Lernen schnell verbraucht. Doch das ist ein anderes Thema, heute soll es um die Omega-3-haltigen Lebensmittel gehen. 
 

Warum ist Omega-3 so wichtig?

Es gibt viele Omega-Fettsäuren (Omega-3-, 5-, 6-, 7-, und 9-Fettsäuren), es sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren und sie sind wichtig für unseren Körper. Einige unter ihnen sind essentiell (lebensnotwenig) und müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Die Omega-Fettsäuren sind an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt:

  • Trägt zur normalen Herzfunktion bei
  • Förderung der Sehkraft
  • Förderung der Gehirnleistung (wichtig für Gehirnstoffwechsel)
  • Erhöht die Schlafqualität
  • Unterstützt Bindegewebe
  • Senkung der Blutfettwerte & des Blutdrucks

Dabei ist das richtige Verhältnis von den verschiedenen Omega-Fettsäuren entscheidend. In der heutigen westlichen Welt liegt das reale Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsauen im Durchschnitt bei 20:1. Folgt man den Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung, sollte das Verhältnis bei unter 5:1 liegen. Um dies zu erreichen, solltest du mit Rapsöl, Leinöl und Hanföl kochen und auf Distel- und Sonnenblumenöl verzichten. Zudem ist es empfehlenswert 1 – 2 Mal die Woche Fisch zu essen. Sind diese beiden Gegenspieler (Omega-3 und Omega-6) nicht in einer ausbalancierten Menge vorhanden, können stille Entzündungen im Körper entstehen, wodurch bestimmte Krankheiten begünstigt werden. 
 

In welchen Lebensmitteln steckt Omega-3?

  • Fisch: Schellfisch, Thunfisch, Makrele, Lachs, Forelle, Sardine
  • Speiseöle: Rapsöl, Hanföl, Leinöl, Walnussöl, Perillaöl, Chiaöl
  • Gemüse: Rosenkohl, Spinat, Bohnen, Avocado
  • Nüsse und Samen: Chia-Samen, Leinsamen, Walnüsse, Mandeln
  • Soja
  • Algen
     

Nährstoffe aus Mikroalgen: eine umweltfreundliche Alternative zu Fisch

Mikroalgen können eine alternative Quelle für Omega-3-Fettsäuren in der menschlichen Ernährung sein – und das umweltfreundlicher als beliebte Fischarten. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftler*innen der Uni Halle, die erste Hinweise auf die zu erwartenden Umwelteffekte gibt, wenn Mikroalgen in Deutschland produziert würden. Den Artikel dazu findest du hier.
 

Ich hoffe es waren ein paar neue Infos für dich mit dabei.

Beste Grüße
Deine Jacky

 

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