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„Du bist, was du isst“

Jacqueline Koch

Fasten #1 – Ernährung

Wir starten unsere gemeinsame Fastenreise mit Infos rund um die Ernährung. Lass und beginnen!

Foto: Ich stehe in der Küche und koche einen großen Gemüse-Kartoffel-Auflauf. Das war ein schöner Abend mit Freunden - leider schon lange her.

Foto: Ich stehe in der Küche und koche einen großen Gemüse-Kartoffel-Auflauf. Das war ein schöner Abend mit Freunden - leider schon lange her.


Du bist, was du isst. 

Essen ist dein Kraftstoff, deine Medizin, aber auch Genuss. Deshalb spielt es eine so große Rolle in deinem täglichen Leben und beeinflusst maßgeblich Körper, Geist und Seele. Eine gesunde Beziehung zu Essen ist wichtig, um deine Fastenreise leichter zu gestalten.  
 

Kennst du richtigen Hunger? 

In einer idealen Welt würden wir nur dann essen, wenn wir körperlichen Hunger verspüren. Tägliche Stressfaktoren führen zu einer innerlichen Unruhe. Dadurch sind Körper und Verstand oft nicht mehr miteinander verbunden. Und bevor wir es merken, schaufeln wir Essen hinunter, ohne es überhaupt zu wollen. Was wäre also, wenn wir, anstatt uns mit Essen abzulenken, der Ursache bewusst auf den Grund gehen würden? 
 

Hör auf dein Bauchgefühl

Sobald du mit dem Intervallfasten beginnst, werden dein Körper und Geist Zeit haben, sich auf natürliche Weise wieder miteinander zu verbinden und deiner Intuition mehr Raum geben. So lernst du, wieder auf deinen Körper zu hören, seinen Signalen zu vertrauen und ihm das zu geben, was er wirklich braucht – vielleicht was Leckeres zu essen oder auch einfach liebevolle Zuwendung. 
 

Ernährung ist das A und O

Der wichtigste Ratschlag ist deine Ernährung so vollwertig und ausgewogen wie möglich zu gestalten. Mach dir keine „unnötigen“ Gedanken* über Fette oder Kalorien. Achte einfach grundsätzlich darauf, eine gute Mischung nährstoffreicher und frischer Zutaten zu kaufen – je weniger Verpackung, desto besser. Frisches und unbehandeltes Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Getreide, Hülsenfrüchten, Nüsse, Samen liefern dir alles, was du brauchst. 
 

Warum Vollwertkost? 

Je vollwertiger und natürlicher deine Ernährung ist, desto besser kann sie von deinem Organismus tatsächlich aufgenommen und verarbeitet werden. Dein Körper ist eine wahre Wundermaschine. Er besitzt einen komplexen, inneren Mechanismus, der umso leistungsfähiger ist, je reiner und hochwertiger die Nährstoffe sind, mit denen er gefüttert wird. Industriell verarbeitete Lebensmittel durchlaufen eine ganze Reihe von unnötigen Prozessen und enthalten oft große Mengen an zugesetzten Zucker, Salz und Fett, die sich dann in deinem Körper ablagern. 
 

Tu was für deine Gesundheit 

Essen ist wichtig, aber damit dein Körper seine inneren Kräfte entfalten kann, braucht er auch mal eine Pause. Ein verborgenes Talent unseres Körpers, das während dem Fasten seinen großen Auftritt hat, ist die Autophagie. Ein nahezu magischer Selbstheilungsprozess, bei dem alte, kaputte oder kranke Zellteile „aufgegessen“ werden und durch gesunde, neue oder gereinigte Zellen ersetzt werden. Wörtlich übersetzt bedeutet Autophagie übrigens „sich selbst verzehrend“ – ganz schön beeindruckend, wozu unser Körper in der Lage ist, oder? 
 

Dank immer daran: dein Körper weiß, was gut für ihn ist.


Ich hoffe dir gefällt dieser erste Part genau so gut wie mir. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann melde dich gerne in den Kommentaren. Ansonsten freu dich auf weitere spannende Beiträge. 

Beste Grüße
Deine Jacky 
 

* Ich finde grundsätzlich nicht, dass es unnotig ist sich mit dem individuellem Nährstoffgebrauch auseinanderzusetzten. Doch dies ist ein sehr komplexes Thema und es gilt viele Aspekte zu berücksichtigen. Für die einfache Umsetzung ist es wichtig auf seinen eigenen Körper zu hören und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Wie du auf deinen Körper hören kannst, damit geht es nächste Woche hier weiter.

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