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„Zwischen Beuys und Banksy“

Isabel Pfeifer

Deutschdidaktiker im Gespräch mit der Bundeskanzlerin

Beim Bürgerdialog der Bundeskanzlerin standen die Herausforderungen der Studierenden während der Corona-Pandemie im Fokus. Einblicke in das Lehramtsstudium gab dabei Bernhard Franke vom Projekt „D-3 Deutsch Didaktik Digital“.

Zu sehen ist ein Screenshot vom digitalen Bürgerdialog mit der Bundeskanzlerin.

Foto: Zu sehen ist ein Screenshot vom digitalen Bürgerdialog mit der Bundeskanzlerin.

Am 15.12.2020 wurde mit Studierenden sowie wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen aus ganz Deutschland über die aktuelle Lebenssituation junger Studierender sowie über die Auswirkungen der Pandemie auf den Betrieb von Universitäten und Hochschulen gesprochen. Dabei wurden von den Teilnehmenden auch konkrete Wünsche an die Politik geäußert.

Bernhard Franke, Spezialist für "Digitale Didaktik" vom Germanistischen Institut der Uni Halle, berichtet, dass die Studierenden aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr in die Schulen gehen können, um dort die praktische Erfahrung im Unterricht zu sammeln. Somit fehle den Lehramtsstudierenden umso mehr die Nähe zur Praxis. Als Alternative schlug Merkel vor, dass die Lehramtsstudierenden selbst Angebote für den Digitalunterricht an Schulen entwickeln könnten. Bernhard Franke sagte dazu, dass die Professur in Halle sich damit schon intensiv auseinander gesetzt habe. Auch in den Seminaren wurde schon häufiger mit den Studierenden darüber gesprochen, wie man solch einen Digitalunterricht konkret in die Tat umsetzen könnte. Die Herausforderung würde hier jedoch bei den einzelnen Schulen liegen, denn diese müssten der Idee erst zustimmen. Für die Schüler müsse es ebenfalls möglich sein, von zu Hause aus an einem Digitalunterricht teilnehmen zu können.

Ein anderes Thema, welches von Merkel angesprochen wurde, war der Hinweis die Unterrichtsstunden von Lehrpersonen aufzuzeichnen und den Schüler*innen im Anschluss bereitzustellen. Hierbei sei jedoch die Sorge von einigen Lehrer*innen, dass die Eltern auch den Unterricht sehen und beurteilen würden. Dadurch würden sich einige Lehrer*innen enorm unter Druck gesetzt fühlen. Frankes Hoffnung ist, dass diese Idee trotz der Bedenken weiter vorangetrieben wird, denn das Aufzeichnen von Schulpraktischen Übungen sei ebenfalls ein Schwerpunkt der Professur in Halle. Außerdem findet er diesen Perspektivenwechsel sehr wichtig und hilfreich, für die Reflexion des eigenen Unterrichts.

Zum Schluss wurde noch über die Maßnahmen gesprochen, die die Uni Halle für Studenten*innen und Dozenten*innen aufgrund der Corona-Pandemie eingerichtet hat: In Ausnahmefällen könne man z.B. leere Seminarräume nutzen. Zusätzlich wurden auch einige Räumlichkeiten mit spezieller Technik zur Verfügung gestellt, um digitale Formate umzusetzten.  

Das ganze Video zum Nachschauen findet ihr hier. Ab Minute 41 startet das Gespräch mit Bernhard Franke.

Liebe Grüße

Isabel (:

 

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