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„Vom Sehen, Hören und Kommunizieren...“

Berenike Beigang

Ton? Kamera? Und bitte: Interview mit Christopher Fust

Heute im Interview: Christopher Fust – Technischer Mitarbeiter in der Abteilung Medien- und Kommunikationswissenschaft

 

Herr Fust, Sie haben an der Uni Halle Musikwissenschaft und Italianistik studiert sowie anschließend am LLZ E-Learning Kurse für allgemeine Musiklehre und -theorie entwickelt. Wie haben Sie sich für diese Studiengänge entschieden und was begeistert Sie bis heute an der Musik(wissenschaft)?

Schon als Kind habe ich mit dem Musizieren begonnen und das sehr gerne gemacht. Im Gymnasium hat mich immer mehr interessiert, wie das Lernen eines Musikinstruments eigentlich neuronal-kognitiv funktioniert und wie Lernprozesse optimiert werden können. Damals gab es dazu noch nicht so viel Literatur und ich war sehr wissensdurstig.
Darum habe ich mich für das Studium der Musikwissenschaft, im Speziellen der systematischen Musikwissenschaft entschieden. Halle ist einer der wenigen Standorte, wo man Musikwissenschaft noch in seiner ganzen Breite studieren kann und von Herrn Professor Auhagen habe ich wirklich viel gelernt.
Im Laufe des Studium habe ich entdeckt, dass das sehr interdisziplinäre Fach der Musikwissenschaft auch sehr vom Einsatz von technischen Geräten profitiert. Dadurch habe ich mich mit Mikrocontrollern und Programmierung beschäftigt. Diese Kombination aus Technik und Musik bzw. Medien im Allgemeinen finde ich bis heute sehr spannend, weshalb mir die Arbeit an der Abteilung Medien- und Kommunikationswissenschaft sehr viel Spaß macht.

 

Sind Sie in der Händel-Stadt vor allem durch klassische Musik geprägt?

Nein, Halle hat mehr zu bieten als nur klassische Musik. Natürlich gibt es die sehr traditionsreiche klassische Musikszene mit der Oper, der Staatskapelle, dem Stadtsingechor sowie den Händelfestspielen, aber auch dem Impulsfestival. Es gibt zudem Orte wie das Steintor-Varieté und viele kleinere Treffpunkte wie die DoSe, das Objekt5, den Kaffeeschuppen und vieles mehr, wo man andere Musikgenre erleben kann.

 

Seit 2020 sind Sie als technischer Mitarbeiter in der Abteilung Medien- und Kommunikationswissenschaft angestellt. Was umfasst Ihren Aufgabenbereich und mit welchen Fragestellungen können sich Studierende an Sie wenden?

Ich bin an der Abteilung für alle technischen Belange zuständig. Das betrifft die Anschaffung und Einrichtung neuer Soft- und Hardware, die Computerpools, die Seminarraumtechnik, aber auch die technische Betreuung von wissenschaftlichen Projekten. Außerdem gebe ich Lehre zu Tontechnik und Webentwicklung. Fragen zu diesen Themen sind dementsprechend bei mir an der richtigen Adresse. Daneben freue ich mich aber auch über Gespräche zur systematischen Musikwissenschaft, wie Musikpsychologie oder Akustik oder zu Arduino und Raspberry Pi.

 

Haben Sie einen Tipp für Erstsemester?

Ich hätte sogar vier:

  • Keine Scheu Fragen zu stellen, neugierig und kreativ sein und bleiben.
  • Mit anderen Menschen verknüpfen. Das Wichtigste sind die WG-Partys im Studium. ;-)
  • Alle Möglichkeiten ausnutzen, die die Uni bietet. Gehen Sie z.B. in das neu eingerichtete Mac-Kabinett und schauen Sie, was man mit den Rechnern alles machen kann.
  • Auch mal an anderen Instituten eine Vorlesung oder Seminar besuchen, da kommt man auf ungeahnte Ideen. So war ich während meines Studiums zum Beispiel in einigen Medizin- und Informatikvorlesungen

 

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