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Ziemlich grandioses Theater

Unter diesem Stichwort stand mein vergangener Theaterbesuch im neuen Theater Halle. Aufgeführt wurde das Stück ZIEMLICH BESTE FREUNDE, nach dem gleichnamigen Kinofilm von Eric Toledand. Wer diesen nicht kennt, umbedingt anschauen!

Da der Kinofilm recht bekannt und über Generationen hinweg sehr gut ankam, gab es hohe Erwartungen zu erfüllen.

Aufgeführt wurde das Stück im Schaufenster des NT. Auf kleinstem Raum wurde vor den Zuschauern die Szenerie aufgebaut. Ein kleiner Tisch, eine Liege, ein pompöser Kronleuchter, passende Tapete und das wars auch schon. Trotz wenig Interieur fühlt sich der Zuschauer in das Anwesen von Philippe, einem querschnittsgelähmten Millionär, versetzt. Neben Philippe der von Peter W. Bachmann gespielt wird, toben sich noch Benito Bause als Driss und Sybille Kreß als Magalie vor den Zuschauern aus.

Mithilfe kurzer Videosequenzen finden Matthias Brenner und Nils Thorne Bartling ebenso in das Stück.

Da ich die Geschichte inhaltlich schon kannte, habe ich mich während des Stückes mehr mit dem Spiel der Schauspieler beschäftigt. Beeindruckt hat mich insbesondere wie Peter W. Bachmann den querschnittsgelähmten Philippe spielt. Die natürliche Körperspannung Hals abwärts war im Prinzip nicht mehr vorhanden. Auch nicht, wenn sein neuer Pfleger Driss ihn vor den Zuschauern aus dem Rollstuhl hebt, durch den Raum wirbelt und auf der Liege ablegt. Einfach grandioses Theater.

Nach meinem Besuch habe ich schon vielen Freunden mit Begeisterung von der Aufführung berichtet. Leider sind die weiteren Vorstellungen in dieser Spielzeit bis auf wenige Restkarten komplett ausverkauft. Schade, drückt alle die Daumen das es in der nächsten Spielzeit weitere Vorstellungen geben wird.

Ansonsten lege ich jedem nochmal den Film ans Herz. Einer der besten französischen Filme der letzten Jahre.

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