Südasienkunde/South Asian Studies (M.A.)

Südasien, die Länder, ihre Sprachen und Kulturen interessieren dich und auch genau deswegen hast du auch schon einen Bachelor in diesem Bereich gemacht? Doch was kommt als Nächstes? Wie wäre es mit einem Master in „Südasienkunde/South Asian Studies“? Damit wirst du zu einem gefragten Experten, hast die Möglichkeit, dich weiterzubilden und kannst auch noch eine Promotion folgen lassen. Alle wichtigen Informationen zu diesem Studiengang findest du auf dieser Seite.

Was erwartet mich im Master?

Der Studiengang ist konsekutiv, er baut auf dein bisheriges Wissen auf. An der MLU kann man zwischen zwei Schwerpunkten wählen. So kann man das stärker anwendungsorientierte gesellschaftlich-kulturelle Fach oder aber das stärker forschungsorientierte sprachlich-kulturelle Fach wählen. Du wirst die Geschichte der südasiatischen Länder, sowie ihre aktuelle Situation kennenlernen, deine bisherigen Sach- und Sprachkenntnisse vertiefen und neue Fähigkeiten erlernen. Ein wichtiges Augenmerk liegt auf der Schärfung des Bewusstseins für die Verschiedenartigkeit von Denkweisen und der holistischen Sicht auf Zusammenhänge.

Welche Studienprogramme bietet die Uni Halle in diesem Fachgebiet?

Kombinieren kannst du dieses Fach mit jedem beliebigen anderen Zwei-Fach Studiengang. Empfohlen werden aber die Fächer Arabistik/Islamwissenschaft, Ethnologie und berufsorientierte Linguistik im interkulturellem Kontext. Erst im vierten Semester entscheidest du, in welchem der beiden Fächer du die Masterarbeit schreiben wirst, vorher haben beide Fächer das gleiche Modulvolumen. In der Südasienkunde musst du, unabhängig vom Schwerpunkt, acht Module belegen. Der gemeinsame Teil besteht aus der Übersetzungshermeneutik, Sprache und Macht und einem Tutorium, das du für Bachelorstudenten abhalten musst und als Praktikum gilt. Je nach Schwerpunkt beschäftigst du dich darüber hinaus mit beispielsweise der Politik und Identität im kolonialen und nachkolonialen Südasien und der Gesellschaft, Literatur und Sprache. Oder aber es stehen historische Sprachentwicklung und Sprachzeugnisse sowie beispielsweise Basiswissen Neupersisch oder Sanskrit im Vordergrund. Weitere Informationen zu Bewerbung, Studiumsaufbau und anderem Wissenswerten gibt es hier:

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Prinzipiell gilt: Es gibt allgemeine und fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen. Zu den Allgemeinen gehört immer ein abgeschlossenes Bachelorstudium oder ein anderer erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss. Dieses Studienprogramm wendet sich vor allem an Absolventinnen und Absolventen eines Bachelorstudienprogramms mit Studieninhalt Südasienkunde, der Kenntnisse zweier südasiatischer Sprachen, meist Hindi und Bengalisch, und fachbezogene, bescheinigte Englischkenntnisse, dabei ist es egal, ob du diesen Abschluss an einer Uni oder einer Fachhochschule gemacht hast. Solltest du diese Voraussetzungen nicht erfüllen, ist noch lange nicht alles verloren. Du kannst deine Fähigkeiten in schriftlichen oder mündlichen Prüfungen, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch, unter Beweis stellen. Mehr dazu:

Für welche Berufsfelder qualifiziert mich der Master?

Je nach Schwerpunkt und Kombination gibt es verschiedene Wege, die du einschlagen kannst. Allgemein ist zu sagen, dass das Studium dich zu einer Arbeit im wissenschaftlichen, kulturellen, aber auch praxisorientierten Bereich befähigt. Da es bisher noch keine festumrissenen beruflichen Strukturen auf diesem Fachgebiet gibt, Südasien und vor allem Indien aber rasant an Bedeutung zunehmen, ist deine Flexibilität und Eigeninitiative gefragt, mit deren Hilfe du neue Berufsfelder erschließen und dir deine ganz eigene Nische als Experte suchen kannst.

Wo bekomme ich noch mehr Infos?

Weitere Informationen zum Masterstudiengang „Südasienkunde/South Asian Studies“ bekommst du, wenn du den Links in der rechten Spalte folgst. Für spezielle Fragen zum Studium kannst du dich am besten an den Fachstudienberater wenden, dessen Kontaktdaten du ebenfalls auf der rechten Seite findest.