Erneuerbare Energien (M.Sc.)

Das Thema „Erneuerbare Energien“ wird so heiß diskutiert wie nie zuvor. Seitdem klar ist, dass die Ölvorräte schon recht bald erschöpft sein werden und Katastrophen wie Fukushima die Menschen aufrütteln, machen sich Wissenschaftler Gedanken darüber, wie aus Wind, Sonne & Co. Strom erzeugt werden kann. Darum ist der Masterstudiengang „Erneuerbare Energien“ an der Uni Halle wohl der modernste und für unsere Zukunft wichtigste von allen. Möchtest du ein Teil derer sein, die mit ihrer Forschung Natur und Umwelt schützen und Qualifikationen für eine aussichtsreiche, angesehene Branche erlangen? Dann informiere dich hier über den Masterstudiengang „Erneuerbare Energien“. Auf dieser Seite haben wir dir alle Informationen zusammengestellt, die wichtig sind.

Was erwartet mich im Master?

Der Masterstudiengang „Erneuerbare Energien“ stützt sich auf die naturwissenschaftlichen Bereiche Chemie, Physik und Mathematik. Ziel ist es, Wissen aus diesen Bereichen so einzusetzen, dass aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse Energie gewonnen werden kann. Neben dem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt stehen auch Module wie „Ökologische Unternehmenspolitik“ auf dem Stundenplan, in denen du auch die wirtschaftlichen Aspekte der erneuerbaren Energien kennenlernst. Damit du schon während deines Studiums hautnahe Einblicke in die Arbeitswelt erlangst, sind zwei der elf Module Praktikumsmodule. Eines davon wird in einem externen Industrie- oder Forschungslabor durchgeführt. Aus solchen Praktikumsmodulen sind in der Vergangenheit bereits zahlreiche Projekte entstanden. Das BMBF Verbundvorhaben „Struktursolar“, in dem zukünftige Solarzellen durch Mikro- und Nanostrukturierung effizienter gemacht werden sollen, und das BMBF Verbundvorhaben „Flow3D“ zur Entwicklung von Elektroden für elektrochemische Energiespeicher sind nur einige wenige Beispiele.

Welche konkreten Studienprogramme bietet die Uni Halle in diesem Fachgebiet?

Die Schwerpunkte an der Uni Halle liegen in den Bereichen Photovoltaik, Brennstoffzelle, Photonok, elektrochemische Energiewandlung sowie der Katalyse. Während der Regelstudienzeit von zwei Jahren sammelst du Leistungspunkte (LP), so wie du es auch schon von deinem Bachelorstudium gewohnt bist. Sobald du 120 LP erreicht hast, wird dir der Grad „Master of Arts“ verliehen. 30 der 120 LP erreichst du durch die Anfertigung deiner Abschlussarbeit, in der du an einem ganz bestimmten Problem oder einer Fragestellung forschst. Die beiden Praktika bilden zusammen 15 LP. Eine Übersicht über alle Module, aus denen der Studiengang besteht, findest du, wenn du folgendem Link folgst:

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Wenn du den konsekutiven Masterstudiengang „Erneuerbare Energien“ aufnehmen möchtest, solltest du zuvor ein Bachelorstudium in Physik, Ingenieurswissenschaften oder Chemie mit mindestens 180 LP erfolgreich abgeschlossen haben. Außerdem sollte deine Bewerbung noch einige Nachweise über fachspezifische Qualifikationen beinhalten. Welche das sind, erfährst du, wenn du auf den zweiten Link unter diesem Text klickst. Bitte füge deiner Bewerbung auch ein Motivationsschreiben bei, in dem du erklärst, warum gerade du das Masterstudium an der Uni Halle aufnehmen willst, denn von allen Bewerbern erhalten am Ende nur fünf den begehrten Masterstudienplatz. Vielleicht hast du vorher an einer anderen Uni oder Fachhochschule studiert? Das ist kein Problem, denn dein Bachelorabschluss wird in jedem Fall anerkannt! Im Jahr 2012 wurden übrigens fünf Studenten für den Masterstudiengang zugelassen.

Genaueres zu den allgemeinen und fachspezifischen Zulassungsvoraussetzungen findest du hier:

Für welche Berufsfelder qualifiziert mich der Master?

Als Absolvent des Masterstudiengangs „Erneuerbare Energien“ bist du Teil einer aufstrebenden Branche, die daran arbeitet, die Energieversorgung umweltfreundlicher zu gestalten. Gerade heute, in Zeiten der Energiewende, sind solche gut ausgebildeten Experten wichtiger denn je. Natürlich kannst du nicht nur an der Entwicklung der neuen Geräte arbeiten sondern auch Firmen, die auf grünen Strom setzen, beraten. Oder du planst zusammen mit Energieunternehmen oder für öffentliche Stellen, wie sich die grüne Energieversorgung in der Zukunft gestalten wird. An Praxisnähe fehlt es dir bei deinem Berufseinstieg jedenfalls nicht, denn während des Studiums kommen dir die engen Kooperationen mit dem Max‐Planck‐Institut für Mikrostrukturphysik, dem Fraunhofer‐Institut für Werkstoffmechanik und dem Fraunhofer-Zentrum für Silizium-Photovoltaik zugute.

Wo bekomme ich noch mehr Infos?

Was es sonst noch zum Masterstudiengang „Erneuerbare Energien“ zu wissen gibt, erfährst du, wenn du den Links in der rechten Spalte folgst. Für spezielle Fragen zum Studium kannst du dich am besten an den Fachstudienberater wenden, dessen Kontaktdaten du ebenfalls auf der rechten Seite findest.