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Mein Studiengang
Erziehungswissenschaften

Hier verliert man sich nicht aus den Augen

Ich studiere Erziehungswissenschaften und Politikwissenschaft im 3. Mastersemester. Nach dem Abi hatte ich mich zunächst für Philosophie in Leipzig eingeschrieben. Das war allerdings nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte: Für mich hat Studium und Philosophie etwas mit freiem Denken zu tun. Davon hab ich an der Uni in Leipzig nicht so viel gemerkt. Die Seminare waren zu voll und die Lehrinhalte zu sehr vorstrukturiert. Also habe mich nach etwas anderem umgesehen.

Da ich vor dem Studium schon ehrenamtlich in einer Stiftung gearbeitet habe, die sich um die Betreuung von Kindern kümmert, konnte ich mir gut vorstellen, etwas zu studieren, das in diese Richtung geht. Und weil ich mich auch mit den theoretischen Grundlagen beschäftigen wollte, kamen letztlich nur die Erziehungswissenschaften für mich infrage. Auf die Uni Halle bin ich gekommen, weil ich erstens nicht zu weit von meiner Familie in Beelitz weg wollte. Und zweitens schneiden die Erziehungswissenschaften in Halle in den Rankings immer sehr gut ab. Also habe ich mich für Halle entschieden und bin hierher gezogen.

Gute Atmosphäre an der Fakultät

Die Entscheidung für Halle war genau richtig, denn ich habe mich in der neuen Umgebung schnell sehr wohlgefühlt. Die Seminare sind nicht so überlaufen, und schon bald nach Semesterbeginn wurden wir alle mit Namen angesprochen. Im dritten Semester habe ich einen Job als Tutorin bekommen. Dadurch ist meine Verbundenheit mit dem Institut natürlich noch einmal gewachsen. Also Tutorin bespricht man den Vorlesungsstoff mit einer kleinen Studentengruppe. Durch diese Arbeit lernt man Professoren und Dozenten noch besser kennen. Manche laden ihre Studenten sogar hin und wieder zum Essen ein. Dieses Bemühen um jeden einzelnen Studierenden ist schon außergewöhnlich und macht einen großen Teil der guten Atmosphäre an der Fakultät aus.

Hier lernt man schnell Leute kennen

In Halle Leute kennenzulernen, ist auch überhaupt kein Problem. Am Anfang sind ja alle neu, kennen sich nicht so aus und suchen Kontakt zu den KommilitonInnen. Außerdem gibt es jede Menge Veranstaltungen und Partys für Erstsemester. Da trifft man sich immer wieder, und im Laufe der Zeit entwickeln sich auch Freundschaften. Ähnlich unproblematisch war für mich die Wohnungssuche. Ich hatte am Anfang zusammen mit einer Freundin eine Wohnung mit 75 Quadratmetern für 450 Euro warm. Und die war nicht etwa irgendwo außerhalb oder am Rande der Stadt – sie lag zentral in der Nähe der Uni, in einem Viertel, in dem sehr viele Studenten wohnen.

Halle ist eine tolle Unistadt

Halle ist aber nicht nur wegen der bezahlbaren Wohnungen eine tolle Unistadt. Halle ist grün, es gibt viel Wasser, und sobald die ersten Sonnenstrahlen herauskommen, sitzen schon jede Menge junger Leute in den Parks und an der Saale. Außerdem gibt es viele Konzerte, Ausstellungen und Museen. Das Schokoladenmuseum mag ich ganz besonders. Weil es mir hier aus all diesen Gründen sehr gut gefällt und ich außerdem meinen Mann und meinen kleinen Sohn in Halle habe, werde ich erst einmal bleiben. Auf jeden Fall will ich noch den Master machen. Und wenn das gut läuft, könnte ich mir gut vorstellen, in Halle auch noch zu promovieren.