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Medizinische Physik

Stefan Jaschik

Eine interessante Mischung

In der gymnasialen Oberstufe dachte ich zunächst an ein Medizinstudium. Aber mit meiner Abiturnote von 1,8 hätte es sicher nicht sofort mit einer Zulassung geklappt. Was also tun? Physik war immer mein Lieblingsfach. Und so kam es, dass ich auf der Suche nach Alternativen auf die Medizinische Physik gestoßen bin. Inzwischen bin ich froh, dort gelandet zu sein. Die Verbindung von Medizin und Physik finde ich absolut gelungen. Eine interessante Mischung, die sich auch in der Ausbildung zeigt: Wir haben viele Lehrveranstaltungen im Bereich Physik, aber auch medizinische Nebenfächer wie Anatomie, Biochemie, Physiologie und Strahlenphysik. Wer sich für die Medizinische Physik entscheidet, sollte sich auch nicht vor Mathematik scheuen, denn vor allem am Anfang ist man damit ziemlich häufig konfrontiert.

Die Ausbildung in meinem Bereich läuft super. Alle Lehrveranstaltungen sind aufeinander abgestimmt und bauen aufeinander auf. Je länger man dabei ist, umso stärker merkt man, wie nach und nach alle Fächer und Bereiche ineinandergreifen. Was spricht noch für die Medizinische Physik? Zum Beispiel die Tatsache, dass es deutlich mehr Stellen als Absolventen gibt. Allerdings sollte man auch bedenken, dass man zumindest bei einigen Einsatzgebieten mit emotionalen Belastungen klarkommen muss. Weil auch ich noch nicht genau weiß, wie gut ich das schaffe, werde ich demnächst ein Praktikum in der Strahlenklinik der Uni Halle absolvieren.

Potenzielle Arbeitsstellen für Medizinische Physiker finden sich zum Beispiel in Kliniken, die Strahlentherapien für Tumorpatienten durchführen. Wer sich dafür entscheidet, hat dann natürlich auch direkten Kontakt zu Patienten. Wem das emotional zu belastend ist, der findet auch bei Herstellern von Röntengeräten oder Computertomografen einen Job, zum Beispiel bei der Entwicklung und Kontrolle dieser Geräte. Und natürlich besteht auch die Möglichkeit, an Instituten oder an der Uni in den Bereich Forschung zu gehen.

Warum Halle? - Eine naheliegende Wahl

Da das Fach Medizinische Physik im Grundstudium momentan nur in Halle, Dortmund und Düsseldorf angeboten wird, hatte ich nicht allzu viel Auswahl. Halle lag einfach näher als Dortmund. Außerdem fand ich die Größe der Stadt optimal. Um mir ein Bild vor Ort zu machen, habe ich erst mal die Studieninformationstage genutzt. Sowohl den Allgemeinen, den die Uni für alle Studieninteressierten anbietet als auch den Speziellen des Instituts für Physik. Das war enorm wichtig für mich, denn so kam ich schon sehr früh in Kontakt mit den Professoren und Mitarbeitern meines Studiengangs. Am meisten hat mir anfangs der Campus Heide Süd gefallen, auf dem viele meiner Lehrveranstaltungen stattfinden.

Wie lebt es sich in Halle? - Perfekte Stadt zum studieren!

Ich bin in Dresden geboren und aufgewachsen und kannte Halle vorher gar nicht. Ich wusste höchstens, dass es in der Nähe von Leipzig liegt. Aber ich war von Anfang an offen für die Stadt. Und ich finde, sie hat für Studenten viel zu bieten. Als Basketballer habe ich sofort Anschluss gefunden, und zwar beim Universitätssportverein (USV). Ansonsten mag ich die Kneipenszene rund um die Kleine Ulrichstraße. Dort treffe ich mich fast jeden Dienstag mit meinen Kommilitonen zu unserem privaten Physikerstammtisch.

Weil ich schon den ganzen Tag viel mit Menschen zu tun habe, wollte ich von Anfang an eine eigene Wohnung, um abends auch mal für mich sein zu können. Etwas Preiswertes zu finden, war kein Problem. Ich wohne am Rand der Neustadt. Das ist zwar ein Plattenbauviertel, aber es liegt nah am Campus.

Weil es mir in Halle gut gefällt, werde ich auch meinen Master hier machen. Deshalb, und auch, weil ich raus aus der Platte möchte, plane ich noch mal einen Umzug innerhalb der Stadt. Am liebsten möchte ich ins günstig gelegene und auch schöne Paulusviertel oder nach Kröllwitz ziehen. Alles in allem kann ich nur sagen: Halle ist eine perfekte Stadt zum Studieren.

 

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