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Mein Studiengang
Englisch und Französisch (Lehramt)

Uni-Sport gegen Mensa-Kalorien

Ich komme aus Erfurt und studiere Englisch und Französisch für das Lehramt an Sekundarschulen. Dass ich irgendetwas mit Sprachen machen will, war mir schon lange klar. Seitdem ich elf Jahre alt bin, lese ich beispielsweise englische Bücher. Das hatte sicherlich auch etwas damit zu tun, dass ich damals nicht warten wollte, bis Harry Potter auf Deutsch erscheint. Sprachen zu lernen liegt mir und fällt mir glücklicherweise nicht schwer. Nach der 11. Klasse war ich ein paar Wochen in Kanada und nach dem Abi ein Jahr mit Work&Travel in Neuseeland. Dort habe ich unter anderem Kiwis geerntet und in einem Weinrestaurant gearbeitet.

Freundlich und authentisch

Weniger klar war, dass ich in Halle studieren würde. Ehe ich hierher kam, habe ich drei Jahre in Jena studiert. Dort hat es mir aber nicht so gut gefallen, deshalb wollte ich wieder weg. Und da meine Schwester in Halle wohnte, bin ich dann auch nach Halle gezogen. Die Leute hier sind sehr freundlich und authentisch. Es hat zwar etwas gedauert, bis ich mich eingelebt hatte, aber jetzt fühle ich mich hier richtig wohl, wie zu Hause. Halle ist eine Stadt, in der man gut aufgehoben ist. Das kulturelle Angebot ist groß und vielfältig. Es gibt hier viele Museen und Kinos, ein Opernhaus und mehrere Theater. Und natürlich gibt es jede Menge Clubs, in denen man tanzen kann. In der Innenstadt beispielsweise das Urania, die Palette oder den Turm. Am coolsten sind aber die WG-Partys wegen ihrer unkomplizierten Geselligkeit.

In den meisten Unistädten ist es ganz schön schwer, eine bezahlbare Wohnung zu finden. In Halle ist das anders. WG-Zimmer und sogar zentrumsnahe Wohnungen kosten gar nicht viel. Jena war jedenfalls viel teurer. Dabei ist die Wohnqualität in Halle echt gut. Es gibt viele schicke Häuser in allen Sanierungsstufen. Da ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Im Vergleich zu anderen Unistädten ist das ein Riesenvorteil, denn als Student hat man ja nie viel Geld.

Prima leben und studieren

Leben kann man in Halle also ganz prima – und studieren natürlich auch. Denn Halle hat einen wunderschönen Campus, das Studium ist sehr gut organisiert und die Seminare sind nicht überfüllt. Besonders gern gehe ich zum Beispiel in die Bibliothek im Juridicum. Die liegt direkt am Uniplatz und hat eine sehr einladende Atmosphäre. Hier kann man ganz hervorragend lernen. Außerdem ist die Bibliothek ein wichtiger sozialer Treffpunkt, genau wie die Harz-Mensa, die vom Uniplatz in etwa fünf Minuten zu Fuß erreichbar ist. Wer – so wie ich – deftiges Essen mag und gern viele Leute trifft, der ist dort genau richtig.

Wer viel lernt und deftig isst, braucht natürlich zum Ausgleich auch viel Bewegung. Dafür ist dann das Unisportzentrum genau der richtige Ort. Das Angebot ist riesig, häufig umsonst, jedenfalls nie teuer. Ich mache dort schon seit längerem immer wieder einen Kurs, der „Female Club Dance“ heißt. Klingt komisch, ist es aber nicht. Das ist ein Tanz, in dem Elemente aus dem Hip-Hop und dem Streetdance zu anspruchsvollen Choreographien verknüpft werden. Man muss jedenfalls viel trainieren, damit es gut aussieht. Bei uns sieht es gut aus und wir haben auch ab und an Auftritte.

Mein Weg nach dem Abi hat mich nicht direkt nach Halle geführt. Ich habe ein bisschen Zeit gebraucht, bis ich wusste, was ich wollte. Aber jetzt bin ich angekommen und fühle mich hier richtig wohl.