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Mein Studium in Halle

Um meinen Zeitplan etwas zu verstehen, muss ich zugeben, dass ich nicht in Halle wohne. Ich habe in Leipzig angefangen zu studieren und mich sehr häuslich eingerichtet und auch aus persönlichen Gründen entschieden, dass  ich in Leipzig wohnen bleibe. Jedoch hat mir die Universität aus vielen Gründen nicht mehr gefallen. Ich habe daher beschlossen, mich in Halle umzusehen. Dort wurde ich liebevoll empfangen und fand einen Weg für mich, der zu mir passt. Durch mein Zwei-Fach-Studium ist meine zweite Heimat die Francksche Stiftung. Beide Fakultäten liegen hier vor Ort und bringen ganz viel Geschichte mit sich.

Montag

Um 10.15 Uhr beginnt mein erstes Seminar, Kinder- und Jugendhilfe in Erziehungswissenschaft. Während ich danach die Zeit nutze, um in meiner Freistunde die Texte für die nächsten Tage zu lesen. Am liebsten setz ich mich dazu in die Theologische Fakultät in die obere Etage. Im Sommer ist es relativ heiß, aber dort habe ich viel Platz und eine Steckdose für meinen Laptop. Mittags geht es dann mit einer Vorlesung in der Theologie weiter zum Thema Religionspädagogik.

Dienstag

Dieser Tag ist ein Tag für die Erziehungswissenschaft. Der Tag beginnt mit einer Vorlesung zur Sozialen Arbeit. Danach gibt es alle 2 Wochen eine Übung zum Wissenschaftlichen Arbeiten und Denken. Vier Stunden, die nicht immer leicht sind. Aber man lernt in Seminaren immer wieder Leute und manchmal auch neue Freunde kennen.

Mittwoch

Mittwoch ist ein voller Tag, was somit auch sehr anstrengend ist, weil die Konzentration irgendwann weg ist. Der Tag geht erst Mittags los. Meist verabrede ich mich mit einer Kommilitonin zum Mensen. Leider ist die Mensa nicht so gut, wenn man nicht alles an Essen verträgt, sodass ich nur selten dort esse. Gemeinsam gehen wir zum Gastdozenten zur Vorlesung über das Markusevangelium. Danach folgt eine Vorlesung zur Einführung in die Erziehungswissenschaft. Nach kurzer Pause geht das Tutorium zur Vorlesung los. Nach diesem Tutorium schließt sich noch ein weiteres Tutorium zur Sozialpädagogik an. Dann ist es auch  20 Uhr und ich freue mich endlich auf die Heimfahrt! Zum Glück gibt es nicht überall Anwesenheitspflicht.

Donnerstag

Ein Tag Ruhe. Arbeit ist trotzdem zu erledigen. Hausaufgaben, Übungen, Texte die ich zu lesen habe.

Freitag

Der letzte Wochentag für die Theologie. Morgens lege ich los mit dem Proseminar zum Alten Testament. Es gibt viel zum Verstehen und Mitschreiben. Dies ist alles wichtig, da ich noch eine Proseminararbeit schreiben muss. Vor allem muss ich mein Hebräisch wieder rausholen. Was manchmal gar nicht so einfach ist, wenn ich das nicht regelmäßig wiederhole. Ohne Pause fahre ich nach Leipzig um ein Seminar in Kirchengeschichte, Kirche in der DDR, bei der Partneruniversität Leipzig zu besuchen. Kein freier Freitag, aber ein sehr Lehrreicher.