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Mein Studiengang
Sportwissenschaften (Lehramt), Englisch

Du bist verrückt mein Kind, du musst raus aus Berlin

Auf die so oft gestellte Frage, was ich denn als Berlinerin in Halle will, gibt es eine recht simple Antwort. Ich will raus aus der Großstadt, rein ins Studentenvergnügen, eine neue Stadt und neue Leute kennenlernen. So sah ich meinen Studienbeginn als ideale Chance, um über den Berliner Tellerrand zu schauen. Ich bewarb mich an mehreren Unis in der ganzen Bundesrepublik verteilt. Letztendlich hat mich die Kombinationsmöglichkeit von Sport und Psychologie an der Uni Halle überzeugt. Da zögerte ich nicht lange, packte meine Sachen und machte mich auf ins unbekannte Halle an der Saale, von dem ich bis dahin nicht sonderlich viel gehört hatte. Es sei eine graue Stadt, mitten im Chemiedreieck, erzählte man mir. Und wie so oft wurde ich gefragt, was ich denn da wolle? – Na studieren!

Sport und Englisch auf Lehramt

So nahm ich im Oktober 2012 das Studium der Sportwissenschaften an der Uni Halle auf – damals noch als  2-Fach-Bachelor in Kombination mit Psychologie, seit 2014 auf Lehramt mit dem Zweitfach Englisch. Da ich ohnehin schon als Kind nicht still sitzen konnte und der Bewegungsdrang bei mir nach wie vor stark ausgeprägt ist, sorgt Sport für den notwendigen Ausgleich, zumal es nicht nur hilft, überschüssige Energie abzubauen, sondern auch jede Menge theoretischen Input bietet, den es zu verinnerlichen gilt. Auch die eigene Kreativität wird gefördert, wenn es mal wieder darum geht, eine Choreographie für Gymnastik Tanz zu entwerfen.

In Englisch erschließt man sich über die Sprache und Literatur die Kultur mehrerer englischsprachiger Länder. Als  Weltsprache ist Englisch aus keinem Lebensbereich mehr wegzudenken und wird mir über mein Studium und Berufsfeld hinaus nützlich sein, da ich liebend gerne Reise und fremde Kulturen kennenlerne.

Oh, du schönes Halle

So habe ich also mit Sport und Englisch, wenn auch über einen kleinen Umweg, meine Traumkombination gefunden. Was zunächst zweitrangig erschien, nämlich der Studienort Halle, stellte sich als mindestens genauso gute Wahl heraus. Gleich im ersten Semester habe ich Halle kennen und lieben gelernt. Dass ich mich so schnell eingelebt habe, lag zum einen an der familiären Atmosphäre der Universität, zum anderen vermutlich daran, dass ich es vermied, jedes Wochenende in die Heimat zu pendeln.  Dass ich noch immer von der "grauen" Stadt an der Saale begeistert bin, liegt daran, dass ich die vielen Parks, Grünflächen und das schöne Umland mit zahlreichen Seen erkunde - und da hat Halle einiges zu bieten. In Halle selbst sind es die gemütlichen Cafés und Bars, die entzückende Altbausubstanz, sowie die kurzen Wege, die mich reizen. Auch kulturell hält Halle einiges bereit. Ich bevorzuge die kleinen, aber feinen Singer-Songwriter-Konzerte sowie Veranstaltungen, die von Studenten auf die Beine gestellt werden. Nennenswert ist hier vor allem der alljährliche traditionelle Sportlerball.

Und jetzt soll doch nochmal einer fragen, was ich denn als Berlinerin in Halle will... Ich würde ihn glatt auf diesen Link verweisen. :-)