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Mein Studium

Warum Biochemie? - Eine gute Kombination

Direkt nach der Schule habe ich erst einmal eine Ausbildung zum Biologisch-Technischen Assistenten am Universitätsklinikum in Hamburg-Eppendorf absolviert. Schon dort hatte mich am meisten die Proteinchemie gepackt. Im Anschluss habe ich mir dann verschiedene Studiengänge näher angeschaut: Lebensmittelchemie zum Beispiel. Doch das war mir zu speziell. Das gleiche gilt für Pharmazie und Biologie. Letztere war mir - wenn man so will - zu biologisch. Bei der Pharmazie war mir der Anteil an Proteinchemie zu gering. Und so bin ich bei der Biochemie gelandet, die alles bietet, was mich interessiert.


Wer sich für die Biochemie entscheidet, muss sich darüber im Klaren sein, dass in den ersten beiden Semestern eher Grundlagen angesagt sind: Mathe, Physik, Botanik, Zoologie. Soll heißen: Mit der eigentlichen Biochemie geht es so richtig erst ab dem drittem Semester los. Ihr müsst Euch also gedulden. Wichtig ist auch, dass der Stundenplan relativ festgelegt ist. Einzig im fünften Fachsemester hat man Spielraum, denn da kann man sich seine Praktika selbst zusammenstellen. Ansonsten heißt es vor allem, am Ball bleiben. Denn grundsätzlich ist das Fach schon ziemlich arbeitsaufwändig. Aber es gibt auch Phasen, in denen man durchaus Zeit zum Feiern und Nichtstun hat.

Warum Halle? - Mal was Neues kennenlernen

Nach meiner Ausbildung wollte ich auf jeden Fall eine neue Stadt kennenlernen. Es war also klar, dass ich aus Hamburg weggehe. Ursprünglich wollte ich nach Kiel wechseln. Doch der N.C. für das Fach Biochemie lag dort bei 1,2. Das war mir zu hoch. Außerdem ist die Kieler Biochemie sehr stark auf den Bereich Meeresbiologie festgelegt, was mir zu speziell war.

Beim Recherchieren bin ich dann auf die Universitäten Leipzig und Halle gestoßen und habe mich dort beworben. Beide haben mir eine Zusage geschickt. Die aus Halle war zuerst da. Außerdem lagen ihr sehr viele zusätzliche Informationen zur Stadt und zur Wohnsituation bei. Das hat mich sehr angesprochen. Angeschaut habe ich mir dann beide Städte. Doch ich fand Halle schöner als Leipzig.

Wie lebt es sich hier? - Vom hohen Norden an die Saale

Ich komme aus Geesthacht in Schleswig Holstein, bin also mit Schiet-Wetter und viel Wasser, Wind und Regen aufgewachsen. Halle ist da ganz anders. Manchmal vermisse ich zwar Elbe und Nordsee. Aber hier, an den Ufern der Saale, bekomme ich definitiv ein super-Studentenleben geboten. Besonders gefällt mir, dass man alles zu Fuß erledigen kann. Total gern nutze ich zum Beispiel den Wochenmarkt mitten in der City. Dorthin habe ich es nicht weit, denn ich wohne in einer tollen WG mitten in der Stadt. Und natürlich genieße ich die Bars und Locations in der Kleinen Uli, einer von mehreren Kneipenmeilen. Mein absoluter Lieblingsplatz allerdings ist die Rabeninsel, auf der man Natur genießen kann, obwohl man fast noch in der City ist. Alles in allem kann ich ganz klar sagen: Meine Entscheidung für Halle war richtig.