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Mein Studium

Montag - in der Ruhe liegt die Kraft.

Montag gehts für mich aller zwei Wochen 10.15 Uhr los- und zwar mit einer Übung zu den ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen der Agrarwissenschaften. Dabei geht es beispielsweise um die Berechnung von Kräften am Traktor oder aber wie die Lufttemperatur beim Lagern von Getreide sein sollte- es ist relativ praxisnah.

Wenn ich diese Übung nicht habe, fängt mein Tag 13.00 Uhr an und endet um 14.30 Uhr- da hab ich ein Seminar in der Chemie... zum lachen ist mir da nicht mehr. Chemie, davor graute es mir bereits auf dem Gymnasium, deswegen hab ich es auch abgewählt so schnell wie es ging. Dementsprechend viel musste ich immer dafür machen, aber so ist das eben im Studium.

Und somit steht mir der restliche Montag frei zur Verfügung

Dienstag- nach der Ruhe kommt der Storm.

Am Dienstag gibts ein straffes Programm:

8.00 Uhr bis 9.30 Uhr: Ökonomik des Agrar- und Ernährungssektors - Dort wird uns alles über wirtschaftliche Grundlagen beigebracht. Diese Veranstaltung haben wir zusammen mit den Ernährungswissenschaftlern.

10.15 Uhr bis 11.45 Uhr: Zoologie - Hund, Katze, Maus oder besser gesagt: Alles rund um das Lebewesen, insbesondere die vielzelligen Lebewesen. Vom Körperbau bis hin zur Genetik ist alles dabei. Dann gibt es erstmal ein leckeres Mittagessen in der Mensa. Das günstigste Gericht gibts bereits für 1,60 € und satt wird man immer. Wenn das nicht reicht, gibt es noch eine große Auswahl an Salat oder für die Nerven, ein süßes Dessert.

14.00 Uhr bis 16.00 - Weiter gehts mit den Ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen, wo wir gestern die Übung dazu hatten. Wenn man es mit einem Schulfach vergleicht, ist es ganz klar Physik... ich dachte es würde schlimmer werden ;-).  Und am Ende das Tages gibt es nochmal eine Portion Chemie. Die Vorlesungen zur Chemie finden immer in der Stadt (im Audimax) statt, weil die Zuhörerschaft dort größer ist.

Mittwoch- Bergfest

Da der Dienstag relativ voll ist, ist es am Mittwoch umso leerer. Es gibt nämlich nur eine Vorlesung und zwar: Chemie. Diesmal aber die Organische Chemie. Nach 9.45 Uhr kann man dann tun und lassen was man will. An vier Terminen im Semester gibt es allerdings noch eine Übung zu der Zoologie, d.h. mikroskopieren von klinzekleinen Tierchen oder aber wie wärs mit einem Regenwurm, den man sich ganz genau und live anschauen kann ;-) ?!

Donnerstag- der kleine Freitag.

Am Donnerstag gehts wieder zeitig los mit der Vorlesung zur Botanik, also dreht sich alles um die Pflanze. Ökonomik folgt mit zahlreichen Kurven und Diagrammen. Dann Mittagspäuschen !!

Für mich gehts dann weiter mit einer Übung zur Botanik- hier mikroskopierst du verschiedene Präparate. Da lassen sich die Professoren immer recht viel einfallen und es ist hilfreich, wenn man es mit den eigenen Augen sieht, was man zuvor in der Vorlesung gehört hat.

Am Abend gibt es noch eine Übung zu der Ökonomik. Zu den Übungen sollte man wirklich hingehen, denn es immer eine gute Vorbereitung für die bevorstehenden Klausuren.

Freitag- Ab um eins macht jeder seins !

Und ich sogar schon ab 12.00 Uhr. Am Freitag habe ich eine Vorlesung zur Botanik, das ist immer recht viel Stoff den man dort durchgeht, deswegen ist es gut, dass die Veranstaltung gleich früh stattfindet.

Danach gehts in die Innenstadt, in das Audimax, um dort sein chemisches Wissen zu erweitern ;-) Und dann heißt es für mich Wochenende !!!