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Mein Studiengang
BLIK (Berufsorientierte Linguistik im interkulturellen Kontext) & Anglistik/Amerikanistik

Genau das, was mir gefällt

Gern gebe ich zu: Ich bin nicht die Entscheidungsfreudigste – sei es, welches Getränk ich bestellen möchte oder wo der nächste Urlaub stattfinden soll. Nach meinem Abitur vor einigen Jahren stand schließlich auch bei mir eine Frage im Raum, die man immerhin klar beantworten kann: Was werde ich studieren, und wo? Bei der großen, für mich interessanten Anzahl an Studiengängen und Städten innerhalb Deutschlands war meine Entscheidung zunächst einfach – ich verschob die Wahl und absolvierte einen Bundesfreiwilligendienst Kultur in Leipzig. Dort, in einem Musikermuseum, bin ich der Zukunfts-Ideenfindung den entscheidenden Schritt näher gekommen, und habe außerdem diese unvergleichliche Möglichkeit, praktisch zu arbeiten und mich auszuprobieren, nie bereut. Bei der Betreuung von Journalisten, Museumsführungen oder Veranstaltungen hat sich meine Leidenschaft für Sprachen im direkten Umgang mit Menschen aller Herkunft und jeden Alters herauskristallisiert.

Schließlich: Eine Wahl ohne Qual

Mein Studiengang mit den beiden Fächern ‚Berufsorientierte Linguistik im interkulturellen Kontext‘ und ‚Anglistik/Amerikanistik‘ kann ich die dort entdeckte Freude immer wieder neu entfachen. Nicht nur aufgrund der späten Bewerbungsfrist der zulassungsfreien Fächer – und damit noch mehr Zeit für Entscheidungsmuffel – sondern auch wegen der freien Kombinierbarkeit von Studienfächern bei den Sprach- und Kulturwissenschaften war die Uni Halle die nächste logische Adresse.

Wir lernen unter anderem, wie man mit der Vielfalt der Kulturen umgehen kann, und erleben dabei die Vielfältigkeit des Studienalltags hautnah mit: In einem Fach sind wir viele, im anderen weniger Leute; gelehrt und geschrieben wird in Deutsch und Englisch und die Prüfungsleistungen sind theoretischer und praktischer Natur. Man sollte schon seine Begeisterung für Kommunikation, Lesen und sogar auch für Filme wecken können -perfekte Beherrschung einer Sprache wird aber nicht erwartet.

Lernen und Wohlfühlen

Es schadet nicht, sich über den Hörsaal hinaus für die Fächer zu interessieren oder praktische Erfahrungen zu sammeln – zum Beispiel durch die Betreuung ausländischer Studierender oder Mitarbeit bei der studentischen Zeitschrift. Man kann dann leicht eigene und brandaktuelle Themen mit in Seminare einfließen lassen und sein Ziel nach eigenem Interesse selbst definieren. Studiert man ein Fach im Bereich der Sprachwissenschaften, wird man oft die ‚Und-was-willst-du-damit-machen‘-Frage zu hören bekommen, der ich inzwischen entspannt gegenüberstehe.

Da die gelehrten Themen breit gefächert sind, von Journalismus, Interkulturellem Training und Erlernen einer zusätzlichen Sprache über Kultur-und Literaturwissenschaften und Konversationstraining, ist für jeden was dabei. Ich habe schnell meine Nische gefunden, die ich auch beruflich weiterverfolgen will. Das muss nicht immer gleich von Anfang an klar sein, sondern ergibt sich auch mit der Hilfe von Dozenten im Verlauf des Studiums. Besonders praktisch ist auch, dass man innerhalb der Sprachwissenschaften Fächer wechseln und sich trotzdem Veranstaltungen anrechnen lassen kann, da Inhalte gern mal ineinandergreifen. Die Angst vor Entscheidungen kann man also getrost kleiner werden lassen und sich auch ein bisschen auf’s Studium freuen!