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Mein Studium in Halle

Montag

Zum Wochenstart kann ich zum Glück ausschlafen. 10.15 Uhr habe ich ein Seminar zu chromatographischen Methoden. Chromatographie kommt aus dem Griechischen und heißt sowas wie „Farbenschreiben“. Genutzt wird das für verschiedene Nachweise. So kann man zum Beispiel nachweisen, welche Zucker (Glucose, Fructose, etc.) in Apfelsaft enthalten sind. Nach der Mittagspause folgt 13.15 Uhr nur noch die Lebensmittelchemievorlesung, die immer ziemlich interessant ist – nicht zuletzt wegen unseres tollen Professors.

Dienstag

Heute geht es gleich 8.15 Uhr los – mit Umweltchemie. Hier erfahren wir viel über Dioxin und andere Giftstoffe.  Gleich im Anschluss gehe ich wieder zur Lebensmittelchemievorlesung und schon um 11.45 Uhr ist der Unitag geschafft. Zuhause rufen dann aber Protokolle und Praktikumsvorbereitung.

Mittwoch

Mittwoch ist Labortag. 8 Uhr betreten wir die heiligen Hallen und kommen – außer zum Mittagessen – vor 16 Uhr nicht mehr ans Tageslicht. Zum Glück vergeht die Zeit im Labor wie im Flug. Momentan untersuchen wir im Labor Apfelsaft. Dabei prüfen wir beispielsweise, wie viel Zucker und Säure der Saft enthält.

Donnerstag

Auch donnerstags stehen wir im Labor, aber nur von 8 Uhr bis 13 Uhr. Danach stürmen wir mit unseren knurrenden Mägen meist die Mensa, denn Essen und Trinken ist im Labor natürlich nicht erlaubt.

Freitag

Freitags beginnen wir 8.15 Uhr mit einem Seminar. Die Themen wechseln wöchentlich. Von Protokollführung über Rechtslage bis hin zu einzelnen Lebensmittelgruppen (z. B. Fleisch-  und Wurstwaren) nehmen wir alles Mögliche durch. Um 10.15 Uhr kommt extra ein Professor aus Leipzig, um uns in der Lebensmitteltoxikologie zu unterrichten. Abgesehen davon, dass das Fach sehr spannend ist, erzählt uns der Professor meist viele Geschichten, die nicht unbedingt was mit dem Fach zu tun haben. 11.45 Uhr geht es dann schon ins Wochenende. Da das  5. Semester ziemlich entspannt ist, gibt es nicht viel zu tun außer zu feiern und zu faulenzen.