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Phantasie aus tausend Perlen

Rotkäppchen Sekt kennt jeder, aber bei Freyburg fragen sich die meisten eher, ob da jemand die Stadt im Breisgau nicht richtig buchstabieren konnte. Tatsächlich ist Freyburg an der Unstrut mehr als sehenswert!

Letzte Woche habe ich mir eine Führung in der Sektkellerei zum Anlass genommen, um die „Hauptstadt“ des Weinanbaugebietes Saale-Unstrut mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Erstmal hieß es aber Neues lernen und erleben. Seit 1857 wird der Rotkäppchen Sekt schon hergestellt, damals noch unter dem Namen Monopol. Aufgrund einer Gesetzesänderung im Jahre 1894, musste man sich schnell einen neuen Namen einfallen lassen und eher unkreativ wurde das prickelnde Getränk dann nach der roten Abdeckung benannt. Hat also nichts zu tun mit dem Märchen.

Die Sektkellerei (Foto: MLU Anne Wasmayr)

Heute gibt es drei Varianten den Sekt herzustellen. Bei der Klassischen Flaschengärung findet die komplette Produktionskette in ein und der selben Flasche statt – das erfordert viel Handarbeit. Bei der einfachen Flaschengärung, wird der Sekt zwar in einer Flasche vergoren, verlässt diese dann aber, um die Hefe abzutrennen. Bei der Tankgärung, die heutzutage den Großteil der Produktion ausmacht, wird gar nicht in Flaschen vergoren.

Klassische Flaschengärung (Foto: MLU Anne Wasmayr)

Auf jeden Fall schmeckt er gut. Auch die Tankgärung, Prost! :-)

(Foto: MLU Anne Wasmayr)

Danach ging es dann durch das kleine Städtchen hindurch, zwischen Weinbergen und Unstrut entlang zu einer alten Mühle, um dort den hiesigen Wein zu genießen.

(Foto: MLU Anne Wasmayr)

Freyburg ist zwar nicht groß, aber durch die kleinen Weinlokale, den schönen Baustil und die engen Gassen hat das Städtchen sehr viel Charme.

Die Post (Foto: MLU Anne Wasmayr)

Das besondere an den Weinbergen dort ist, dass die Befestigungsmauern aus Kalkstein bestehen, welche im Sonnenlicht geradezu erstrahlen.

(Foto: MLU Anne Wasmayr)

Mein Highlight auf dem Weg war aber eindeutig das kleine Freibad. Was will man mehr als beim Schwimmen links auf den Fluss und rechts auf die Weinberge zu blicken!?

(Foto: MLU Anne Wasmayr)

Freyburg hat es mir ziemlich angetan, ich komme auf jeden Fall bald wieder! Dank unseres Semestertickets auch kostenlos ;-)