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Wie sieht meine Woche aus?

Von meiner Studentinnenwoche werde ich aus dem ersten Semester berichten. Montagmorgen um 10 Uhr besuche ich die erste Vorlesung. Danach gehe ich in die Harz-Mensa, um Mittag zu essen. Diese Möglichkeit besteht für mich jeden Tag, da ich jeweils zur Mittagszeit keine Veranstaltungen habe. Nach der Mittagspause habe ich eine weitere Vorlesung und da schließt sich ein Kolloquium an. Kolloquien sind Arbeitsgemeinschaften, in denen man den Stoff des Semesters übt. Also lernt man dort quasi nochmal in einer kleinen Gruppe, wie man einen Fall löst. Diese Kolloquien werden zu den unterschiedlichsten Zeiten angeboten, sodass man sich individuell die Zeiten aussuchen kann, die für einen passend sind. Vorausgesetzt die Veranstaltung ist noch nicht zu voll. Dieser Tagesablauf zieht sich dann eigentlich bis Donnerstag durch die Woche und variiert an den Stellen, wo ich mir die Kolloquien hingelegt habe. Insgesamt besuche ich bis Donnerstag zwei Vorlesungen in Strafrecht I, zwei in Zivilrecht (BGB allgemeiner Teil) und zwei im Öffentlichen Recht (Staatsorganisationsrecht). Dazu kommen dann die drei Kolloquien in den jeweiligen Bereichen. Freitags besuche ich dann noch von 10 bis 12 Uhr Rechtsgeschichte. Das ist ein Grundlagenfach, welches man für die Zwischenprüfung braucht. Man kann sich dafür aber auch etwas anderes aussuchen, beispielsweise Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie oder anderes. Weiterhin treffe ich mich mit meiner Lerngruppe, um offene Fragen zu klären.

Das klingt jetzt erstmal nach sehr viel. Aber es hört sich nach mehr an, als es ist. Man hat zwischendurch immer mal Zeit für einen Kaffee oder abends Zeit wegzugehen. Also zusammengefasst eine gut gefüllte, aber sehr variable Woche, die mehr spannende Ereignisse mit sich bringt, als man manchmal denkt.