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Mein Studiengang
Rechtswissenschaften

Warum eigentlich Jura?

Schon sehr früh, als ich gefragt wurde, was ich später mal werden möchte, sagte ich, dass ich mal für Recht und Ordnung sorgen möchte. Man könnte nun meinen, dass das die Worte eines kleinen Mädchens waren, das sich noch mindestens zehn Mal in seiner Berufswahl um entscheidet. Doch ganz im Gegenteil. Ich komme aus Göttingen, wo ich auch mein Abitur gemacht habe. Von allen Seiten hört man die unterschiedlichsten Dinge über das Jurastudium und ich fragte mich, ob Jura das Richtige für mich ist. Und so kam es, dass ich einige Zeit tatsächlich nochmal an meinem Vorhaben Jura zu studieren, gezweifelt habe. Um jedoch sicher zu gehen, dass ich mich für den richtigen Weg entscheide, habe ich schon während meiner letzten beiden Jahre auf dem Gymnasium die Möglichkeit wahrgenommen, das Schulfach Rechtswissenschaften zu belegen. Ich merkte schließlich, dass mein Interesse, einen Einblick in das Rechtssystem zu bekommen, noch mehr geweckt wurde. Nach dem Abitur habe ich dann ein Praktikum bei einem Anwalt gemacht. Ich habe mich in dieser Zeit viel mit dem Recht im Allgemeinen und dem Jurastudium beschäftigen können, viele Ansichten dazu gehört und Informationen eingeholt. Nachdem der Anwalt dann meinte, dass er sich vorstellen könne, dass ich Jura studiere, waren alle meine vorherigen Zweifel aus dem Weg geschafft. Mein Ziel, das ich als kleines Mädchen hatte, konnte ich nun konkret verfolgen.

Doch dann kam die große Frage auf: Wo studiere ich nun?

Halle ist ein Geheimtipp

Bevor ich mich für einen Studienort entschieden habe, wollte ich erstmal einige Städte mit deren juristischen Fakultäten kennenlernen. Zuerst habe ich mich im Internet über die Unis informiert. Da stach mir Halle das erste Mal ins Auge. Ich war überrascht und begeistert von der Internetpräsenz der Martin-Luther-Universität im Gegensatz zu anderen Universitäten. Ich konnte mir einen allgemeinen Überblick über das Studium der Rechtswissenschaften in Halle verschaffen. Über die Homepage der MLU bin ich schnell auf die ich-will-wissen-Seite gekommen. Dort habe ich mich ausführlich über mein Studium aus der Sicht einer Studentin aber auch über die ganze Stadt Halle und deren Vorzüge informiert. Nebenbei habe ich andere Unis nicht völlig aus den Augen verloren. Bei meiner Suche war Halle jedoch immer mein Favorit.

Ich habe mich sofort in meinen Campus verliebt

Nach meiner Recherche, bei der ich auch herausgefunden habe, dass Halle, nach dem CHE-Ranking die beste staatliche juristische Fakultät in ganz Deutschland ist, wollte ich die Stadt kennenlernen. Nachdem ich zum ersten Mal in Halle ankam, suchte ich den Campus auf, an dem sich dann der meiste Teil meines Jurastudiums abspielt. Als ich diesen dann betrat, war ich beeindruckt. Nicht für umsonst, wird dieser Campus als einer der schönsten in ganz Deutschland angesehen. Der Hochschulinformationstag, den ich auch noch besuchte, hat mich dann nochmal in meiner positiven Sicht auf Halle und die MLU bestärkt. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich zwischen all den Studentinnen und Studenten auf der Freitreppe vor dem Juridicum saß und ich wusste: Hier möchte ich studieren!

In Halle findet man schnell eine Wohnung

Da es für mich dann relativ schnell feststand, dass ich nach Sachsen-Anhalt ziehen werde, konnte ich mich auch früh um eine Wohnung oder ein passendes WG-Zimmer kümmern. Über das Studentenwerk habe ich mich für einen Platz in einem Wohnheim beworben. Den habe ich dann im Wohnheim Landrain bekommen. Man hat durch einen Wohnheimplatz den großen Vorteil, dass man günstig wohnen kann und sehr schnell andere Studierende und Kommilitonen/Kommilitoninnen kennenlernt. Aber auch wenn man keinen Wohnheimplatz bekommt oder lieber eigene Wohnungen bevorzugt, merkt man, dass es in Halle keine Wohnungsnot gibt, so wie in manch anderen Städten Deutschlands.

Die Betreuung der Studierenden ist klasse

Die Betreuung der Studierenden ist vom ersten Semester bis hin zum Examen super. Für die Jura-Erstsemesterstudierenden findet nach der zentralen Einführungswoche eine Einführungswoche für alle neuen „Erstis“ statt. Diese wird unter anderem vom Dekanat in enger Zusammenarbeit mir dem Fachschaftsrat der juristischen Fakultät organisiert. Dort erfährt man alles, was man zum Einstieg in das Jurastudium wissen muss. Durch das sogenannte Tutorenprogramm wird man von Studierenden aus höheren Semestern an die Hand genommen und lernt alles Wichtige zum Studium aus studentischer Sicht. Für den akademischen Teil gibt es das Mentorenprogramm. Jede Tutorengruppe hat dann einen betreuenden Professor oder eine Professorin, welche dann bei einigen Treffen Rede und Antwort rund um das Jurastudium stehen. Aber auch im weiteren Verlauf des Studiums kommt der Kontakt zwischen Dozenten und Studierenden nicht zu kurz. Professoren, Mitarbeiter der Fakultät und auch der Fachschaftsrat als die studentische Vertretung haben immer ein offenes Ohr, nehmen Kritik an, setzen sie um, helfen, wenn es Probleme gibt und freuen sich immer über neue Ideen und Vorschläge zu den unterschiedlichsten Bereichen.

Halle hat viel zu bieten

Nach und nach merkte ich, wie sich mein Lebensmittelpunkt verlagert. Von der alten Heimat in ein neues Zuhause in Halle. Mit der Zeit habe ich die Stadt immer mehr kennen und lieben gelernt. Halle ist sehr grün und die Saale mit ihren vielen Wiesen drum herum hat zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten. Auch das Studentenleben außerhalb der Bibliothek und der Hörsäle kommt nicht zu kurz. Zahlreiche nette Cafés, Restaurants und Clubs laden zum Entspannen und Feiern ein. Zum Schluss ist noch das tolle Kulturangebot der Stadt zu erwähnen. Es lohnt sich, mal ein Theaterstück beispielsweise im Neuen Theater oder Puppentheater anzuschauen oder eine Vorführung in der Oper Halle zu besuchen.

Zusammengefasst kann ich sagen, nach Halle zu gehen, um Jura zu studieren, habe ich nicht bereut.