Halle: Die Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts

Halle ist nicht nur die größte Stadt im Bundesland, sie gilt auch als Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts. Und das zu Recht: Hier trifft 1200-jährige Geschichte auf pulsierende Gegenwart. Es gibt Burgen, Museen, Kirchen, Parks, die Ufer der Saale und vieles mehr. Halle ist nicht nur der Geburtsort des Komponisten Georg-Friedrich Händel. Hier predigte auch der große Reformator Martin Luther. Weithin sichtbares Wahrzeichen sind die fünf Türme auf dem Marktplatz. Seinen Namen verdankt der Ort übrigens der Salzgewinnung.

Durch seine reichhaltige Theaterszene, das Opernhaus und die jährlich stattfindenden Händelfestspiele ist Halle weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Gleiches gilt für die „Himmelsscheibe von Nebra“, die im Landesmuseum für Vorgeschichte besichtigt werden kann.

Nicht zu vergessen die alternative Kneipenszene, die sich gleich an mehreren Orten konzentriert: in der City genauso wie rund um das Reileck und im Norden in der Nähe des Saaleufers. Viele Kneipen sind nach der Wende von 1989 entstanden. Oft unter abenteuerlichen Umständen, denn nicht selten waren sie zunächst eher als Übergangslösung gedacht. Ein Beispiel, was aus solchen Provisorien werden kann, ist das Objekt 5 in der Seebener Straße 5. In seiner Anfangszeit bestand es lediglich aus dem mit Zeltplanen überdachten Innenhof eines baufälligen Wohnhauses. Heute ist es weithin bekannte Konzertstätte, Restaurant und Biergarten in einem.

Und auch direkt an der Uni ist viel Kultur angesiedelt. Wer einen Freizeit-Ausgleich zum Studienalltag sucht, kann aus dem Vollen schöpfen: Akademisches Orchester, Uni-Bigband, Sprechbühne und Theatergruppe sind nur einige der Möglichkeiten.