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Krankenversicherung und Pflegeversicherung

Die Kranken- und Pflegeversicherung ist Pflicht. DIe Mitgliedschaft muss bereits bei der Einschreibung nachgewiesen werden. Die meisten Erstsemester sind anfangs weiterhin über ihre Familie mitversichert, ohne eigene Beiträge zu zahlen.

Danach hängt es vor allem vom Alter und den eigenen Einkünften ab, ob und wann und wie sich Studierende selbst versichern müssen. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschlands (UPD) hat hierfür eine hervorragende Themenseite, die alle möglichen Umstände gut erläutert.

In Kürze folgende Details (Stand Juni 2019, Angaben ohne Gewähr):

  • Die beitragsfreie Mitversicherung über die Familie endet mit dem 25. Geburtstag (plus ggf. Zeiten von Freiwilligendienst) oder bei eigenen Einkünften (ohne BAföG) von mehr als 435 Euro monatlich bzw. 450 Euro bei Minijobs.
  • Nach dem Ende der Familienversicherung folgt die „Studentische Krankenversicherung“ mit einheitlichem Basistarif über alle Gesetzlichen Krankenkassen hinweg. Unterschiede gibt es bei Zusatzbeiträgen und Zusatzleistungen.
  • Ohne Zusatzbeiträge werden 66,33 Euro für die Krankenversicherung und 16,55 Euro (für kinderlose Studierende ab 23 Jahren: 18,17 Euro) für die Pflegeversicherung fällig. BAföG-geförderte Studenten können einen Beitragszuschuss erhalten.
  • Dieser preisgünstige Tarif wird gewährt bis Studienende bzw. maximal 14. Fachsemester bzw. maximal bis zum 30. Geburtstag. Danach ist eine „richtige“ Versicherung nötig. Bestimmte studienverlängernde Gründe (Krankheit, Geburt eines Kindes und dessen anschließende Betreuung) können zu Ausnahmen führen. Das ist persönlich mit der Krankenkasse zu klären.
  • Es ist möglich, sich privat zu versichern. Es gibt aber Restriktionen hinsichtlich des Wechsels zwischen gesetzlicher und privater Versicherung.

Krankenversicherung für Studierende aus dem Ausland

Studierende aus EU-Staaten, die bereits in ihrem Heimatland versichert sind, müssen sich in Deutschland nicht versichern. Sie benötigen lediglich eine gültige europäische Krankenversicherungskarte und können damit direkt zum Arzt gehen. Studierende aus anderen Ländern müssen sich in Deutschland versichern. ( weitere Infos)

Für Eltern und LehrerInnen