Wer sucht, der findet!

Die Wohnungssuche ist ein komplexer Vorgang, bei dem man viele Sachen beachten muss. Im Folgenden haben wir ein paar Tipps und Tricks zusammengestellt, auf die Studenten achten sollten, und beantworten einige wichtige Fragen zur Wahl der neuen Bleibe.

Wie findet man die richtige Wohnung?

Halle hat viele schöne Ecken. Um die jeweiligen Wohnungsgenossenschaften und Vermieter der einzelnen Stadtteile heraus zu finden, ist das Internet eine große Hilfe. Seiten wie wohnfinder.de oder immobilienscout24.de leiten auf spezielle Angebote der Vermieter weiter, vor allem auf Studenten-Specials.

Die Internetseiten für die Wohnungssuche sind für den Beginn sehr hilfreich, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Aber auch hier gilt: Stadtplan schnappen, hinfahren und als erstes die Stadtviertel angucken und dann einen Besichtigungstermin machen.

Welche Faktoren sollten für den Wohnort ausschlaggebend sein?

Folgende Faktoren sollten Studierende berücksichtigen:

  • Einkaufsmöglichkeiten

    Wer kein Auto hat und ungern voll bepackt längere Wege zu Fuß, mit dem Rad oder der Straßenbahn zurücklegen möchte, sollte darauf achten, dass der nächste Supermarkt möglichst in der Nähe liegt.

  • Partyleben

    Wohnungssuchende sollten sich immer über Bahnanbindung und Laufweg bewusst sein. Gerade nachts fahren nicht so viele Busse und Bahnen wie am Tage - Wer gern feiern geht, sollte das z. B. berücksichtigen.

  • Nähe zum Institut / zur Mensa / zur Bibliothek

    Wer einen kurzen Weg zur Uni, Mensa oder Bibliothek haben möchte, sollte bei der Wohnungssuche darauf achten, ob die angebotenen Wohnungen dies ermöglichen.

Worauf sollte man bei einer Wohnungsbesichtigung achten?

Hat ein Student dann eine Wohnung gefunden, die seinen Vorstellungen entspricht, gilt bei der Wohnungsbesichtigung nur eins: Auf das Bauchgefühl hören! Gefällt einem die Wohnung auf Anhieb, sollte man sie nehmen, wenn nicht, dann lieber die Finger davon lassen. Es bringt nichts sich das Studium durch dauernde Umzüge noch mühseliger zu machen. Pro- und Kontralisten sind bei mangelnder Entscheidungsfreudigkeit eine Hilfe.

Außerdem sollten Wohnungssuchende einen Bekannten mitnehmen, denn vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei. Oftmals sind Freunde auch kritischer und achten auf Kleinigkeiten, die man alleine leicht übersehen kann. Wichtig ist auch, dass man schon bei der Besichtigung etwaige Mängel wie den Zustand der Fußböden, Heizungen, stinkende Abflüsse etc. anspricht. Man sollte darauf dringen, dass diese Mängel noch vor Einzug behoben werden und gegebenenfalls diese auch schriftlich festhalten.

Zu guter Letzt …

… eine kleine Checkliste, woran Neu-Hallenser bzw. Studierende bei der Wohnungssuche denken sollten:

  • Wie viel Geld will ich ausgeben?
  • Wie viel Platz brauche ich?
  • Kannst ich mich mit einem Kohleofen arrangieren oder möchte ich doch lieber eine „moderne“ Heizung?
  • Reicht die Dusche oder brauche ich eine Badewanne?
  • Wie viel Lärm ertrage ich? (Wände, Fenster, Hauptstraße vor der Tür?)
  • Wie viel Licht brauche ich? (Südseite?)
  • Bäume vorm Fenster?
  • Ist das Haus partyfreundlich von Studenten bewohnt, oder habe ich Familien und Rentner in der Nachbarschaft?