Studienbotschafterin Sophia Schmuck
Studienbotschafterin Sophia Schmuck aus Gera, studiert Psychologie

Mein Halle – Ein Erfahrungsbericht

Seit ich in Halle studiere, habe ich ein Luxusproblem: Oft laufen an einem Tag so viele Veranstaltungen gleichzeitig, dass ich nicht weiß, wofür ich mich entscheiden soll. Die Kulturszene ist reichhaltig. Es gibt mehrere Theater, eine Oper und diverse Kneipenmeilen sowie Galerien und alternative Kinos.

Aber was macht eigentlich den besonderen Reiz dieser Stadt und ihrer Kultur aus? Es ist die spezielle Mischung. Eine Melange aus familiärer Atmosphäre, die mit einer kosmopolitischen Großstadtwelt aus Clubs, Underground und Kreativität verbunden ist. Halle ist für mich deshalb perfekt, weil es nicht überall perfekt und geleckt ist.

Eine meiner Lieblingskneipen liegt im Erdgeschoss eines der wenigen noch nicht sanierten Häuser. Alte Öfen sorgen für Wärme und das Mobiliar stammt aus dem vergangenen Jahrtausend. An solchen Orten trifft man auf viel kreatives Potenzial. Auf alternative Lebensentwürfe und interessante Menschen.

Dafür mag ich Halle. Es ist eine Stadt für Insider. Für Menschen, die etwas entdecken möchten, das es nicht schon überall gibt. Und auch für Leute, die sich aufgehoben fühlen wollen.

Eine Auswahl meiner Lieblingsorte

  • Kino und Filmclub „La Bim“ (Töpferplan 3)
  • Kneipe und Café „Colonne Morris“ (Viktor-Scheffel-Straße 8)
  • Bio- und Soulfood-Bistro „Kumara“ (August-Bebel-Straße 18)
  • Cafe „Rosenburg“ (Adolfstraße 10)
  • Rothschildt-Buchladen, (Große Steinstraße 15)
  • Universitäts- und Landesbibliothek, (August-Bebel-Straße)
  • Saalepromenade (Riveufer)
  • Peißnitzinsel (Grüne Insel in der Saale mitten in der Stadt)