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„Von Kräuterhexen und Beipackzettelübersetzern“

Wiebke Günther

Null negativ

Blutentnahme beim Spenden

Als Student hat man nie viel Geld. Und wenn man Geld verdient hat, dann gibt man es gleich wieder aus. Für Lebensmittel, Fachbücher oder mal was neues zum anziehen. Einerseits ist es ganz witzig, wenn die Kreativität gefragt wird und man anfängt minimalistischer zu denken. Andererseits kann es ganz schön nerven, etwas zu sehen, was man gern haben möchte und am Ende zu denken: Ich brauch es nicht und das Geld kann ich gut anderweitig einsetzen. Es gibt aber auch eine gute und potenziell lebenrettende Methode mal 20 Euro dazuzuverdienen: Blutspenden im Uniklinikum.

Ich war gestern Spenden. Und dabei hab ich alles mitgenommen was möglich ist.

Es war meine erste Blutspende in Halle, also musste ich mich anmelden und einen Fragebogen ausfüllen. Das war sehr unkompliziert. Danach wurde mir über einen Finger ein Tropfen Blut entnommen und der Hämoglobingehalt bestimmt (Er war fast zu niedrig, ist meistens so bei Vegetariern.). Im Anschluss wurde ich von einer Ärztin über den Ablauf der Spende aufgeklärt und dann ging es auch schon los. Insgesamt wurden mir 500 ml Blut entnommen. Danach sollte ich noch kurz etwas trinken und mir dann in einer kleinen Cafeteria etwas zu essen nehmen. Dabei war ich beim Aufstehen etwas zu schnell und mir wurde schwindelig und schummerig. Sofort wurde die Ärztin geholt und ich musste mich auf den Boden legen. Himmel, war mir das peinlich. Als ich dann noch ungefähr 20 Minuten auf einer Blutspendeliege gelegen hatte, ging es mir besser und ich durfte wieder gehen. Als kleinen Tipp fürs nächste Mal haben sie mir empfohlen schon vor der Spende zwei Liter Wasser zu trinken und ordentlich zu essen. Wie alle anderen Spender auch, bekam ich ein kleines Lunchpaket mit Apfel, Müsliriegel, Orange und Trinkpäckchen. Damit und der Gewissheit, einem Menschen etwas Gutes getan zu haben, verließ ich das Krankenhaus.

Eigentlich erfährt man die Blutgruppe erst bei der zweiten Spenden, aber ich weiß meine schon seit Jahren. Als Universalspenderin sollte ich eigentlich öfter gehen, aber erlaubt ist es für Frauen nur vier Mal im Jahr. Männer dürfen sogar sechs Mal im Jahr gehen. Also, wenn ihr 18 Jahre alt seid und mehr als 50 kg wiegt, geht Blutspenden, denn jede Spende hilft.

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