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Pharmazie

Wiebke Günther

Pharmazie - ein Fach mit Nähe zur Medizin

Eigentlich war es die Medizin, die mich immer gereizt hat. Seit ich 13 Jahre alt war, wollte ich dieses Fach studieren. Doch in der Oberstufe wurde mir klar: Um den dafür notwendigen Abi-Schnitt zu erreichen, hätte ich vieles aufgeben müssen. Dinge, die mich ausgemacht haben, Dinge die mir in jener Zeit wichtig waren. Mein Tanztraining zum Beispiel. Außerdem war ich Schülersprecherin meiner Schule und habe mich in der Landesschülervertretung von Thüringen engagiert. Das alles hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und ich wollte darauf nicht verzichten.

Mit einer Abi-Note von 1,7 habe ich mich dann nach Alternativen zum Medizinstudium umgesehen. Und so bin ich auf die Pharmazie gestoßen. Denn sie ist thematisch ja gar nicht so weit weg. Wer Pharmazie studieren möchte, sollte wissen, dass er damit ein lernintensives Fach wählt. Außerdem schadet es nichts, wenn man sich für Naturwissenschaften interessiert. Wer noch dazu ein Faible für Bio und Chemie hat, ist klar im Vorteil. Mir persönlich macht der praktische Teil der Ausbildung besonders viel Spaß. Da gibt es zum Beispiel das Praktikum in Arzneiformenlehre, in dem man lernt, Zäpfchen zu gießen, Lösungen und Salben zu mischen oder Kapseln herzustellen. Ihr müsst Euch auch darauf einstellen, dass solche Praktika in aller Regel während der vorlesungsfreien Zeit stattfinden, so dass die Semesterferien nicht automatisch bedeuten, dass man wirklich frei hat.

Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass Pharmazie ein Fach ist, das man bewältigen kann. Die Ausbildung ist gut durchstrukturiert, es gibt im Grundstudium einen festen Stundenplan, denn schon nach zwei Jahren stehen die Prüfungen zum Ersten Staatsexamen an. Der Vorteil davon: Man kann sich gut orientieren. Der Nachteil: Man hat wenig Gestaltungsspielraum.

Warum Halle? - Meine erste Wahl!

Ich bin in Großschwabhausen aufgewachsen. Das ist ein kleiner Ort in Thüringen, ganz in der Nähe von Weimar. Mir war klar, dass ich zum Studium in ein anderes Bundesland gehen wollte, allerdings auch nicht allzu weit weg von zu Hause. Da war Halle die absolut nahe liegende Wahl. Zumal ich auch kein Typ für riesige Großstädte wie Berlin und Hamburg bin.

Kennengelernt habe ich Halle während eines Schulausflugs ins Landesmuseum für Vorgeschichte. Dabei hat die Stadt einen guten Eindruck auf mich gemacht. Diesen haben auch einige meiner Lehrer bestätigt, die Absolventen der MLU sind. Also habe ich mich in Halle für Pharmazie beworben. Mit meiner Wahl bin ich sehr zufrieden.

Mein Halle - Der Fluss und die Nutrias vor der Haustür

Ich bin gemeinsam mit einer Klassenkameradin nach Halle gezogen. So konnten wir auch gemeinsam auf Wohnungssuche gehen. Fündig wurden wir in der Klaustorvorstadt, die am Rand der Innenstadt liegt und von der es auch nicht weit zur Peißnitz und zur Saale ist. Wir haben eine schöne und bezahlbare Drei-Zimmer-Wohnung, die man in einer anderen Studentenstadt erst mal finden müsste. 

Meine Schwester studiert in Erlangen. Als sie mich zum ersten Mal in Halle besucht hat, war sie begeistert von dem, was sie gesehen hat. Die Peißnitz und auch den Fluss quasi vor der Haustür zu haben, finde ich toll. Im Sommer ziehe ich oft mit der Picknick-Decke unterm Arm los, um mich dort in die Sonne zu legen. Was für mich unbedingt auch zur Halle gehört: Nutrias füttern an der Saale. Diese putzigen kleinen Fell-Tiere, die hier den Ufer-Streifen der Saale bevölkern, gibt es bei uns in Thüringen nicht.

Und auch sonst finde ich in Halle, alles, was ich brauche. Ich Tanz seit ich 14 Jahre alt bin. In Halle habe ich sogar in einem Tanzklub mit dem Turniertanzen begonnen. Das ist für mich ein schöner Ausgleich zur Kopfarbeit im Studium. Ansonsten gehe ich regelmäßig zum Sneak Preview ins Kino. Und machmal auch zum Cocktail-Würfel-Abend. Das bedeutet: Mit etwas Glück kann man den Preis für die Getränke gehörig drücken. Denn man zahlt dafür nur die Augenzahl, die man zuvor gewürfelt hat. Klingt verlockend, oder?

Nicht zu vergessen sind auch die vielen kleinen inhabergeführten Geschäfte in der Kleinen Ulrichstraße. Sie liegen auf meinem Weg nach Hause, wenn ich von der Uni komme. Da schlendere ich wahnsinnig gern hindurch. Alles in allem: Halle ist zu meiner Stadt geworden. Und ich könnte mir inzwischen vorstellen, nach dem Studium hier zu bleiben.

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