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Mein Studium in Halle

„Halle ist groß genug, um hier ein "Stadtfeeling" zu spüren, klein genug, damit ich mich Zuhause fühlen kann und außerdem genau richtig, um mir das Tor zur Welt zu öffnen.“
Svea Feldmann

Mein Studium

Mein Studiengang: Business Economics. Was das ist? Wenn man so will, ist das Fach eine gute Verbindung aus VWL (Economics) und BWL (Business Studies) mit einer ordentlichen Portion Mathe und viel Spracherwerb. Man ist also sehr universell und breit aufgestellt. Mein Claim als Studienbotschafterin ist „Ich will wissen wie man gewinnt!“ Irgendwie drehen sich ja alle Studiengänge aus dem Bereich Wirtschaft irgendwie mehr oder weniger auch um die Frage, wer unter welchen Bedingungen in einem Wettbewerb auf dem Markt als Sieger hervorgeht, und warum. Das ist bei Business Economics nicht anders.

Die Mischung des Studiengangs fand ich spannend. Der Vorteil: Es ist einer der wenigen Studiengänge, die man schon auf Bachelor-Niveau komplett auf Englisch studieren kann. Genau so, wie ich es wollte. Außerdem fallen keine Studiengebühren an.

Mein Studiengang öffnet mir ein weiteres Tor zur Welt: Von den 45 Leuten, die mit mir angefangen haben, stammen nur zehn aus Deutschland. Die restlichen 35 gehören allen möglichen Nationen dieser Welt an. Diese Vielfalt empfinde ich als enorme Bereicherung. Jeder von uns hat einen anderen kulturellen Hintergrund. Das bringt mich sowohl auf der menschlichen Ebene weiter als auch auf der fachlichen. Für mich ist das, als würde ich jeden Tag reisen und neue Länder kennenlernen, nur dass ich dabei zuhause bleiben kann.

Grundsätzlich sind die ersten Semester ziemlich klar strukturiert und wenig flexibel. Man studiert bestimmte Module, die in einem festgelegten Plan organisiert sind und an dem man sich ganz gut entlang hangeln kann. Ab dem vierten Semester erhält man dann auch mehr Wahlmöglichkeiten und wird flexibler.

Das Studium ist Phasenweise ziemlich intensiv, so dass man sich durchaus mal in alte Abi-Zeiten zurückversetzt fühlen kann. Aber es gibt auch Phasen, die relativ stressfrei sind. Der große Vorteil ist: Die Semesterferien sind mit Ausnahme eines einzigen Pflichtpraktikums immer frei. Statt vieler Hausarbeiten werden bei uns nämlich nur Klausuren geschrieben, und die liegen in der Vorlesungszeit.

Damit Ihr mal einen Eindruck bekommt, hier mein Wochenplan aus dem zweiten Fachsemester:

Montag:

10 bis 12 Uhr: Mathevorlesung: Die arbeite ich anhand der Skripte immer noch einmal nach, um auch wirklich dran zu bleiben.

12 bis 14 Uhr: Spanisch - Das Erlernen einer weiteren Fremdsprache ist bei uns Pflicht. Man kann selbst wählen, welche es sein soll.

16 bis 18 Uhr: Übung Microeconomics - Sie ist enorm wichtig. Der Stoff ist anspruchsvoll, so dass hier regelmäßig viele Leute durchfallen. Deshalb gilt auch hier ganz klar: Dran bleiben.

Der Montag endet mit Unisport: Der Kurs in Wassergymnastik ist ein guter Abschluss des Tages.

Dienstag:

10 bis 12 Uhr: Englisch

16 bis 18 Uhr: Vorlesung Microeconomics. Die ist sehr toll, aber auch wirklich anspruchsvoll. Die Zeit ist für mich nicht so günstig, weil die dringend erforderliche Konzentration um die Zeit naturgemäß abnimmt.

Mittwoch:

12 bis 14 Uhr: Statistik-Übung: Sie ist gut strukturiert und man kommt gut mit. Meine Empfehlung: Übungen wie diese sollten generell vorbereitet werden. Dann hat man mehr davon.

14 bis 16 Uhr: Spanisch: Super-Lernatmosphäre, weil die Dozentin selbst noch studiert. Außerdem ist sie Muttersprachlerin.

18 bis 20 Uhr: Unisport Cheerleading: Das ist mein Wochen-Highlight. Eine tolle Gruppe und ein schöner Ausgleich zur Kopfarbeit.

Donnerstag:

8 bis 10 Uhr: Statistik-Vorlesung: Die Anfangszeit ist eine Herausforderung. Aber die Vorlesung ist so gut, dass man nicht gezwungen ist, gegen die Müdigkeit anzukämpfen sondern wirklich mitgehen kann.

12 bis 14 Uhr: Englisch

Der Nachmittag ist frei. Und das ist gut. So bleibt Zeit zum Lernen. Außerdem ist donnerstags mein Koch- und oft auch mein Feten-Tag.

Freitag:

8 bis 10 Uhr: Mathe-Übung: Die ist sehr wichtig, weil der Dozent alles gut erklärt.

Damit endet meine Uni-Woche. Der Freitag ist also ganz entspannt und man hat zeitig Schluss.

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