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Premiere: FAME – Das Musical

„I’m gonna live forever. Baby remember my name“ (Titelsong „There she goes“)

Fame(ous) bereits auf dem Weg zur Oper

New York Ende der 80ger. Während die Wall Street einen Aufschwung und das Theaterviertel rund um den Broadway einen Comeback erlebte, träumten andere von der ganz großen Karriere auf den Bühnen dieser Welt. Die „Highschool of Performing Arts“, kurz P.A., gilt als DIE Chance den Traum von der Karriere nicht nur weiterhin zu träumen, sondern wahr zu machen. Egal ob Schauspieler, Tänzer oder Sänger- dort kann es jeder zu etwas bringen. Doch der Weg zum Ruhm führt über vier Jahre harte Ausbildung. Und dabei ist zu bedenken, dass schon die Aufnahmeprüfung knallhart ist. Neben Gesangs -und Tanztraining sowie Schauspiel werden die jungen Talente mit ihren Stärken und Schwächen, Ängsten und Sehnsüchten, Träumen und Enttäuschungen, Erfolgen und Misserfolgen, Ehrgeiz, Vorurteile, Neid, Verführbarkeit und eigentlich der gesamten Gefühlspalette die man so bieten kann, konfrontiert. Inklusive Miss Sherman, Englischlehrerin und Drachen der „Highschool of Performing Arts“.

(Foto: Oper Halle)

„FAME- Das Musical“ zeigt das Leben einiger junger Studentinnen und Studenten vom Eintritt bis zum Abschluss an der P.A. Zusammen durchtanzt, singt und durchlebt man diverse Herzensangelegenheiten, aber auch kleinere und größere Krisen. So zum Beispiel die schweren Momente der Mabel Washington dem köstlichen Vanillepudding zu widerstehen, wo sie doch dringend ein paar Pfunde abnehmen muss. (Zumindest laut den Aussagen der Lehrer!) Oder Carmen Diaz, die doch einfach nur möchte, dass man ihren Namen nie mehr vergisst. („Von nun an gibt es nur noch zwei Dinge in meinem Leben: mich und mich!“) Aber auch Joe Vegas, selbsternannter Frauenheld, hat sein Päckchen zu tragen, denn „Ein gutes Buch kann man ersetzen. Ein paar Möpse wie die von Carmen kommen nie wieder.“ Tyrone Jackson durchtanzt derweil sein Leben und versucht dabei streng-strenger-Miss Sherman so gut es geht zu ignorieren. Doch letztlich will die von wahrscheinlich allen am wenigsten gemochte Lehrerin auch nur sein Bestes, denn neben der Ausbildung im Tanz ist es wichtig auch in den akademischen Fächern gut zu sein. Sturkopf Tyrone, der weder richtig lesen noch schreiben kann, will dies jedoch zunächst nicht einsehen und steht kurz vor dem Rausschmiss. Dazu kommen noch die Beziehungsprobleme mit Iris Kelly, die mit Versager wie Tyrone eigentlich lieber nichts zu tun haben möchte. Dann ist da noch Serena Katz, unglaublich romantisch veranlagt und schwer verliebt in Nick Piazza, der wiederum schwer verliebt in die Schauspielerei ist und nur in die Schauspielerei. Aber auch Grace Lamb, deren Freunde sie Keule nennen („Hast du’n Problem damit?“), Schlomo Metzenbaum, unsterblich verliebt in Carmen Diaz, und der eher schweigsame Goodman King durchleben so ihre Wehwehchen in und außerhalb ihrer Band.

(Foto: Oper Halle)

Ja, ja. Die Tanzlehrerin Miss Bell, der Schauspiellehrer Mister Myers, der Musiklehrer Mister Sheinkopf und die Englischlehrerin Miss Sherman haben es schon so manches Mal nicht leicht, wo man doch nur durch „Hard Work“ ans Ziel gelangt. Schlussendlich kann ich einen Besuch im Musical „Fame“ wirklich jedem empfehlen. 15 Minuten Standing-Ovation haben einfach nicht gereicht um auszudrücken WIE VERDAMMT GUT diese Show war. Zu verdanken hat man das Matthias Brenner (Inszenierung), Alexander Suckel (Musikalische Leitung), Alexandre Tourinho (Choreografie), Katja Lebelt (Bühne und Kostüm), Conny Klar (Videografie) und jedem, wirklich jedem einzelnen Schauspieler/Sänger/Tänzer den man auf der Bühne zu Gesicht bekommen hat. Zu guter Letzt danke ich auch meiner Begleitung. Mit keiner anderen als meiner Schwester, hätte ich „Fame- Das Musical“ besuchen wollen.  

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