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Business Economics

Svea Feldmann

Kaum jemand kennt Waldhessen. Eine Gegend, die schon im Namen das preisgibt, wovon sie am meisten hat: Bäume. Ich jedenfalls stamme aus dieser unterschätzten, aber sehr schönen nordhessischen Region, die rund 250 Kilometer von Halle entfernt liegt. Ich bin in Ersrode aufgewachsen, einer 300-Seelen-Gemeinde in der Nähe von Rotenburg an der Fulda. Bei uns zu Hause ist es ziemlich idyllisch. Es gibt - wie gesagt - viel Wald und schöne Orte mit alten Fachwerkhäuschen. Ich habe im Schulorchester Klarinette gespielt und war Jahre lang im Chor unseres Dorfes aktiv. Außerdem war ich immer eine gute Leichtathletin und habe es bis zur Teilnahme an der hessischen Landesmeisterschaft gebracht.

Meine Schule gehört zu den Gymnasien, die regelmäßig mit der Oberstufe an die MLU kommen, um sich über das Angebot und die Studienbedingungen zu informieren. Und so war auch ich bereits als Schülerin in Halle. Weil es mir gut gefallen hat, habe ich danach den Besucherdienst der Uni in Anspruch genommen und eine Woche ins Studentenleben hinein geschnuppert. Dadurch konnte ich Halle erst richtig kennenlernen und mein Wunschstudium finden.

Mich an neuen Orten zurecht zu finden, fällt mir nicht schwer. Ich bin sehr neugierig und habe keine Probleme, auf andere zuzugehen. Schon immer hat es mich vom Dorf in die große, weite Welt gezogen. In der Schulzeit habe ich jede Gelegenheit zum Schüleraustausch genutzt, die sich mir bot. Ich war in Schweden, England und den USA. Dadurch spreche ich ziemlich gut Englisch. Deshalb wollte ich unbedingt einen Studiengang finden, der komplett in dieser Sprache angeboten wird. Und so stieß ich an der MLU auf Business Economics.

Nach meiner bereits erwähnten Schnupper-Woche in Halle war mir relativ schnell klar, dass es Halle sein soll und dass ich Business Economics studieren möchte. So hatte ich nach dem Abi den Kopf frei und konnte ganz sorgenfrei in mein Auslandsjahr starten. Wieder zog es mich in die weite Welt und so fand ich mich auf der anderen Seite der Welt wieder: Nämlich in Australien. In meinem Work and Travel-Jahr habe ich dort nicht nur Land und Leute lieben gelernt, sondern konnte mich sprachlich schon mal ganz auf mein Studium einstellen. Auch hat mich dieses Jahr in meiner persönlichen Entwicklung ein großes Stück vorangebracht. Der Zeitpunkt dafür war perfekt gewählt. So konnte ich nach dem Lernstress vom Abi erst einmal Luft holen, verschnaufen und dann neue Kraft schöpfen fürs Studium. Mir war außerdem klar: So viel Zeit wie zwischen Abitur und Studium wird man nicht immer im Leben haben.

Inzwischen kann ich sagen: Ich habe alles richtig gemacht. Halle gefällt mir total gut. Ich wohne günstig in einer schönen WG in der südlichen Innenstadt. Dass die Mieten hier so günstig sind, freut natürlich den Geldbeutel, denn das gesparte Geld kann man an anderer Stelle wieder ausgeben. Ich fühle mich hier mittlerweile richtig wohl, habe tolle Freunde gefunden und genieße das Studentenleben vollends. Vom Dorf in die Stadt zu gehen, war für mich eine gute Entscheidung. So sehr ich Halle lieben gelernt habe, sei es beim Grillen auf der Peißnitz oder der Fahrradtour zum Hufeisensee, ist doch eins für mich klar: Endstation ist Halle noch nicht. Next stop (man ahnt es vielleicht): Die große weite Welt.

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