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Ernährungswissenschaften

Stephanie Storbeck

Was bringt jemanden dazu, im Studium ständig einen Blick auf den Teller anderer zu werfen?

Vielleicht bin ich ein bisschen masochistisch veranlagt. Schließlich ist es nicht immer appetitanregend, sich intensiv mit Nahrung zu befassen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Essen nicht immer lecker ist und mitunter auch Bestandteile enthält, über deren Herkunft man lieber nicht so genau Bescheid wissen möchte. Und auch Anatomie zu pauken und Chemieformeln auswendig zu lernen sind nicht der spaßigste Zeitvertreib. Aber wisst Ihr was? Ich LIEBE mein Studium.

Die Entscheidung, mich den zahlreichen Herausforderungen des oft unterschätzen Studiengangs „Ernährungswissenschaft“ zu stellen, kam irgendwann in China.

Jawohl, dorthin hatte es mich nämlich nach dem Abitur für ein Jahr als Au Pair verschlagen. In Shanghai habe mich den kulinarischen Extremen ebenso gestellt, wie der andersartigen Kultur. Dazu gehörten natürlich auch die landestypischen Speisen. Und die asiatische Küche soll ja so gesund sein. Warum eigentlich? Diese und ähnliche Gedankengänge brachten mich dann schließlich zu meiner Entscheidung.

Zurück aus China habe ich mich an der MLU zusätzlich noch für die Studiengänge Psychologie und Kommunikationswissenschaften beworben. Nur zu Sicherheit, aber als ich die Zusage für Ernährungswissenschaften hatte, wusste mein Herz: Das ist es. Und bisher hab ich meine Wahl an keinem einzigen Tag bereut.

Wie kommt man denn als Weltenbummler ausgerechnet nach Halle?

Ich habe in China noch etwas wichtiges bemerkt: Ich kann für eine bestimmte Zeit weggehen, aber mein Herz bleibt bei meiner Familie. Und weil ich aus Ballenstedt komme, einer Kleinstadt in der Nähe von Quedlinburg, fiel mir die Wahl meines Studienortes sehr leicht.

Außerdem hatte mein Bruder schon in Halle studiert. Immer, wenn ich ihn besucht habe, gefielen mir der Charme und das Flair der Stadt.

Im Vergleich zu meinem Heimatort ist Halle riesig, und im Vergleich zu Shanghai winzig. Aber es hat alles, was ich brauche: Seen, Grünflächen, Shoppingmöglichkeiten, Kneipen, Bars und Restaurants außerdem noch Theater, Oper und Puppentheater, wohin ich leider viel zu selten gehe. Sollte mir doch einmal etwas fehlen, ist Leipzig nicht fern. Und noch ein Vorteil: Von dem Geld, dass ich durch die günstigen Mieten und Lebenshaltungskosten spare, kann ich wieder in die Ferne reisen. Und das mache ich gern und ausgiebig.

Ich selbst habe sehr schnell eine gute WG im Giebichensteinviertel gefunden, in der ich mich sehr wohl fühle. Meine Freizeit ist gut gefüllt. Seit ich 13 Jahre alt bin lebe ich vegetarisch, weshalb ich auch ziemlich oft selbst koche. Einen schönen Ausgleich zum Studium habe ich im Sport gefunden. Zweimal pro Woche trainiere ich im Verein „Hallunken“ Ultimate Frisbee. Das ist eine Mischung aus American Football und Handball, ein super Mannschaftssport, der mich echt begeistert. An den Wochenenden fahre ich mit meinem Team oft zu Turnieren.

Im Endeffekt hatte ich echt Glück. Ich fühle mich sowohl in Halle als auch mit meinem Studiengang sehr wohl.

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