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Stefan Jaschik

Neun Fragen zum neuen Studiengang „Physik und Digitale Technologien“ – Teil 1

Prof. Schilling beim Einsetzen einer Probe in das Fokussierte Ionenstrahlmikroskop

Prof. Schilling beim Einsetzen einer Probe in das Fokussierte Ionenstrahlmikroskop

Am Mittwoch, dem 8. Mai wurde der neue Studiengang vom Senat der Universität freigegeben.
Prof. Schilling, einer der Initiatoren, beantwortet einige Fragen für uns.

Herr Prof. Schilling, was können wir uns denn unter „Physik und Digitale Technologien“ vorstellen?

In der Physik beschäftigen wir uns mit den Gesetzen des Universums und der Natur. Es ist die grundlegendste aller Naturwissenschaften aus der sich später auch verschiedene Ingenieurwissenschaften abgespalten haben, z.B. Elektrotechnik. Auf der anderen Seite ist der Begriff „Digitalisierung“ momentan überall präsent. In der Physik merken wir schon seit längerem, dass Informationstechnologie und Datenverarbeitung einen immer größeren Stellenwert einnehmen – man denke nur an aufwendige Simulationen z.B. in Klimamodellen und Wettervorhersagen. Auch die Idee einer „Industrie 4.0“ oder Entwicklungen wie autonomes Fahren basieren auf einer engen Verzahnung von realer Welt (Physik) und virtueller Welt (Informatik).
Der Studiengang soll also eine solide Basis dieser beiden Bereiche bieten und den Studierenden ermöglichen, sich erst einmal zu orientieren. Es besteht danach die Möglichkeit, einen Master im Bereich Physik oder Informatik auf das Bachelorstudium draufzusetzen. Für ein Informatik-Masterstudium müssen allerdings noch einige zusätzliche  Auflagen erfüllt werden, da der Schwerpunkt bei „Physik und digitale Technologien“ doch eben im Bereich der Physik liegt.

Wen soll der Studiengang ansprechen?

Einerseits ist das Studium natürlich interessant für junge Leute, die den Brückenschlag zwischen Physik, Technik und Informatik leben wollen und genau an dieser Schnittstelle ihre Zukunft sehen. Andererseits eignet sich der Studiengang aber auch für Unentschlossene, deren Interessen zwar klar in den naturwissenschaftlichen Fächern und der Informatik liegen, die aber noch nicht genau wissen, auf welchen Bereich sie sich spezialisieren wollen.

Sollten Studienanfänger schon Programmiersprachen beherrschen?

Ich würde sagen, dass sie auf jeden Fall ein starkes Interesse daran haben sollten. Im ersten Semester gibt es das Modul „Objektorientierte Programmierung“ und da ist es günstig, wenn die Studenten vorher schon einmal ein Programm geschrieben haben. Wissen, das über den Informatikunterricht hinausgeht, ist sicher vorteilhaft, aber keine Voraussetzung.

Ab nächste Woche Freitag könnt ihr den zweiten Teil des Interviews in meinem Blog finden.
Weitere Informationen zu dem Studiengang findet ihr übrigens unter diesem Link:

https://studienangebot.uni-halle.de/physik-und-digitale-technologien-bachelor-180

Zum Hochschulinfotag am 25. Mai wird der Studiengang übrigens auch vorgestellt. (Anmerkung: Der Vortrag findet um 9 Uhr im Hörsaal XVIII des Melanchthonianums statt. Einen Infostand findet ihr im Erdgeschoss: Hörsaal D)

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