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Sophie Lehmann

Ich will wissen, wer Recht hat.

Ich studiere Rechtswissenschaft (Jura) und bin Studienbotschafterin für Rechtswissenschaft (Jura)

Sophie Lehmann

Jura war schon immer mein Traumstudium, doch obwohl ich mich relativ schnell für das Fach entscheiden konnte, wurde diese Entscheidung immer mal wieder von einem Klischee in Frage gestellt. Nämlich der häufig geäußerten Aussage, Jura sei zu schwer und außerdem viel zu trocken. Und ich muss zugeben: Das hat mir ein bisschen Angst gemacht. Auch mit meiner Abi-Note, die nicht im Eins-Komma-Null-Bereich lag, hatte ich Bedenken, ob der Studiengang das richtige für mich wäre.

Heute weiß ich längst, dass diese Ängste überflüssig waren. Jura ist nicht trocken, zumindest dann nicht, wenn man sich für das Fach interessiert. Klar man muss kontinuierlich mitarbeiten, aber bei welchem Studienfach denn nicht?

Ich bin an der Nordseeküste im Landkreis Cuxhaven aufgewachsen. Mein ursprünglicher Plan war es, nach Hamburg zu gehen und dort zu studieren. Doch als ich mich näher damit beschäftigt habe, musste ich feststellen, dass mir solche Riesen-Städte einfach zu groß sind.

In Halle bin ich gelandet, weil einerseits Jura an der Uni Halle in den Rankings so gut abgeschnitten hat, und andererseits weil der Studiengang zulassungsfrei angeboten wird. Dadurch kann man sich das Bangen um den Studienplatz ersparen. Außerdem ist die Lebensqualität hoch und die Wohnungsmieten im Vergleich mit Hamburg ein Witz.

Als ich im Sommer vor dem Semesterbeginn dann die Zulassung in der Tasche hatte, waren selbst meine Eltern überrascht, dass die Einschreibung so schnell und unkompliziert funktioniert hat.

Wir sind dann gleich zusammen nach Halle gefahren und haben eine Wohnung für mich gesucht. Das war ähnlich unproblematisch wie zuvor schon die Einschreibung. Wir haben ziemlich schnell eine schöne kleine Einzimmer-Wohnung am Hallmarkt gefunden, also mitten in der Stadt. 27 Quadratmeter für 290 Euro warm.

Vom ersten Tag an habe ich mich hier total wohl gefühlt. Alles ist überschaubar und man findet schnell ein soziales Netz. Noch vor Semesterbeginn habe ich über Facebook meine künftigen Kommilitonen kennengelernt. Wir haben uns in einer Kneipe verabredet und mit einigen bin ich seitdem befreundet. Schön finde ich auch, dass einige von ihnen ganz in meiner Nähe wohnen. Wir sind also Nachbarn und Freunde zugleich.

Inzwischen habe ich sogar meinen Freund von der Nordseeküste hierher geholt. Anfangs hat er mich in Halle nur besucht. Doch es hat ihm so gut gefallen, dass er jetzt selbst hier studiert. Wir haben eine gemeinsame Wohnung in der Altstadt, ganz nah an der Uni gefunden und fühlen uns sehr wohl hier.

Ein Wechsel des Studienorts kommt für mich absolut nicht mehr in Frage.

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