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Michaela Oswald

Zwischen Bib & Bett

- Das Leben in der Prüfungszeit -

                                    

                                                                          Foto: MLU Michaela Oswald

8:30h

Mein Wecker klingelt. Kurz überlege ich einfach liegen zu bleiben aber mein Kopf sagt NEIN. Also stehe ich super müde auf, mache mich im Eiltempo fertig und ziehe mir meinen „Bib-Style“ an. Für diesen schon erwähnten „Bib-Style“ -die Leggings und das beim besten Willen nicht sehr modische Longshirt- möchte ich mich hiermit auch gleich bei allen Menschen entschuldigen, die sich diesen Tag für Tag ansehen mussten.

9:10h

Nach einem 5 minütigen Fußmarsch, der nur so lange dauert, weil ich so unfassbar langsam gehe, erreiche ich die Bib. Ich laufe mit einem rießigem Stapel an Büchern in Richtung meiner „Stammreihe“, wo schon der erste meiner Freunde sitzt. Innerhalb der nächsten 10min kommen auch die anderen beiden. Wie jeden Tag begrüßen wir uns mit dem gleichen Worten „Morgen. Gut geschlafen?“ und beginnen danach zu lernen. Neuro steht auf dem Plan.

11:15h

Ich bin ein Kapitel weiter als gestern und schon beginnt wieder der innere Kampf. Soll ich kurz eine Pause machen oder doch lieber durchziehen und weiter lernen. Eigentlich habe ich ja Hunger. Heute morgen war nämlich mal wieder keine Zeit zu frühstücken. Der Magen von Lara, die wie immer rechts neben mir sitzt, knurrt. Also könnte ich sie aufjedenfall von einer Frühstückspause überzeugen. Aber ein weiteres Mal siegt der Kopf über meinen Bauch. Ich bleibe brav sitzen und widme mich dem nächsten Thema. Das Kleinhirn -Aufbau, Struktur & Bahnen- sind jetzt angesagt.

12:20h

Geschafft! Es ist Zeit fürs Mittagessen. Wir nehmen unsere Wasserflaschen & unsere Geldbeutel und machen uns auf den Weg zur Mensa. Die einzig interessante Frage ist jetzt nur noch die nach der besten Wahl des Mittagessen. Mit Schnitzel kann man nichts falsch machen. In den nächsten 30min, während wir essen, wird über alles mögliche geredet - nur nicht über Neuro.

13:15h

Wir haben unsere Plätze in der Bib wieder eingenommen und der Neuro Lernspaß beginnt von Neuem.

14:30h

Mein Kopf raucht. Ich kann nicht mehr. Ich brauche eine Pause. An meinem verzweifelten Blick erkennt Lara sofort es ist Zeit für einen Kaffe. Also gehen wir eine Etage tiefer zum Kaffeeautomaten und wählen wie immer „Cappuccino extra stark“. Damit setzten wir uns erstmal an die frische Luft. Es dauert keine 2min und Rene, der nette junge Mann der immer links neben mir sitzt, kommt auch. Jetzt ist es Zeit über unser Leben zu philosophieren. Rene fasst es sehr treffend zusammen:"es findet im Moment zwischen „Bib & Bett“ statt".

 

                                      

                                                                                 Foto: MLU Lara Soyubey

15:00h

An der frischen Luft sitzend fasse ich den Entschluss, dass es sich draussen viel schöner lernen lässt. Also nehme ich meinen Ordner und setzte mich in den Innenhof des UKH’s.

16:30h

Es ist doch zu warm draussen. Also sitze ich wieder in der Bib. Motiviert zum Endspurt fange ich wieder an.

18:00h

Bis es diesmal mein Bauch ist der knurrt. Wieder ist es Lara, die meine Lage sofort versteht. Auf ihren mitleidigen Blick und den Worten „Pizza?!“ antworte ich mit einem zustimmenden Nicken. Direkt erzählen wir Rene von unserem neu gefassten Entschluss. Wir einigen uns die weitere Planung draußen, vor der Bib, zu machen. Die anderen Bibbesucher finden unsere Planungen bestimmt nicht ganz so toll. Nach wirklich langem hin und her entscheiden wir uns für einen Lieferservice, der Pizzen für 4,90€ anbietet.

20:00h

Wir packen unsere Sachen und machen uns auf den Weg zu Rene. Wir müssen uns beeilen, unsere Pizzen, die wir auf kurz nach 8 bestellt haben, kommen ja bald.

21:00h

Pizza war top. Meine Freunde überzeugen mich noch einen Film zu schauen, da sie wissen das abschalten normal nicht so meine Stärke ist. So steht heute Abend „Ashby“ auf dem Plan.

23:00h

Mal wieder super müde lege ich mich in mein Bett und schlafe sofort ein. Morgen wartet ein ähnlicher Tag auf mich.

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