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Mein Studium in Halle

„In Halle habe ich mich schon beim ersten Beratungsgespräch aufgenommen gefühlt.“
Kerstin Thomar

Um meinen Zeitplan etwas zu verstehen, muss ich zugeben, dass ich nicht in Halle wohne. Ich habe in Leipzig angefangen zu studieren und mich sehr häuslich eingerichtet und auch aus persönlichen Gründen entschieden, dass ich in Leipzig wohnen bleibe. Jedoch hat mir die Universität aus vielen Gründen nicht mehr gefallen. Ich habe daher beschlossen, mich in Halle umzusehen. Dort wurde ich liebevoll empfangen und fand einen Weg für mich, der zu mir passt. Durch meinen Zwei-Fach-Bachelor ist meine zweite Heimat die Francksche Stiftung und der Steintorcampus. Beide Fakultäten liegen nah beieinander und bringen ganz viel Geschichte mit sich. Und weil ich euch noch nicht ganz verraten habe, was ich studiere: Erziehungswissenschaft und Kunstgeschichte mit jeweils 90 LP.

Montag

Um 10:15 Uhr beginnt mein erstes Seminar, Kinder- und Jugendhilfe in Erziehungswissenschaft. In meiner Freistunde nutze ich die Zeit die Texte für die nächsten Tage zu lesen. Am liebsten setze ich mich dazu in die Theologische Fakultät (die auch in den Franckschen Stiftungen ist) in die obere Etage. Im Sommer ist es relativ heiß, aber dort habe ich viel Platz und eine Steckdose für meinen Laptop. Mittags geht es dann mit einer Vorlesung in der Kunstgeschichte weiter zum Thema Einführung in die Kunstgeschichte.

Dienstag

Dieser Tag ist ein Tag für die Erziehungswissenschaft. Der Tag beginnt mit einer Vorlesung zur Sozialen Arbeit. Danach gibt es alle 2 Wochen eine Übung zum Wissenschaftlichen Arbeiten und Denken. Vier Stunden, die nicht immer leicht sind. Aber man lernt in Seminaren immer wieder Leute und manchmal auch neue Freunde kennen.

Mittwoch

Mittwoch ist ein voller Tag, was somit auch sehr anstrengend ist, weil die Konzentration irgendwann weg ist. Der Tag geht erst Mittags los. Meist verabrede ich mich mit einer Kommilitonin zum Mensen. Leider ist die Mensa nicht so gut, wenn man nicht alles an Essen verträgt, sodass ich nur selten dort esse. Gemeinsam gehen wir zur Vorlesung über Architektonische Formenlehre. Danach folgt eine Vorlesung zur Einführung in die Erziehungswissenschaft. Nach einer kurzen Pause geht das Tutorium zur Vorlesung los. Nach diesem Tutorium schließt sich noch ein weiteres Tutorium zur Sozialpädagogik an. Dann ist es auch 20 Uhr und ich freue mich endlich auf die Heimfahrt! Zum Glück gibt es nicht überall Anwesenheitspflicht.

Donnerstag

Ein Tag Ruhe. Arbeit ist trotzdem zu erledigen. Hausaufgaben, Übungen, Texte die ich zu lesen habe.

Freitag

Der letzte Wochentag gehört der Kunstgeschichte. Morgens lege ich los mit einer Vorlesung zum Manierismus. Es gibt viel zu Verstehen und Mitzuschreiben. Und dann kann das Wochenende auch beginnen.

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