Warum studieren?

Studieren in Halle

Leben in Halle

Alle StudienbotschafterInnen

Mein Blog

„Mein Leben, meine Uni, mein Blog …“

Kerstin Thomar

Explosiv

Aufstieg auf den Vesuv und ein Besuch, warum auch immer, in Sorrento

(Foto: MLU Kerstin Thomar)

Am Morgen ging es schon 8.15 Uhr weiter. Also 8.45 Uhr. Der Weg führte uns zum Vesuv. Das war schon cool. Auf dem Vesuv war es etwas kühler.

(Foto: MLU Kerstin Thomar)

Ein Guide erklärte uns was zur Geschichte und zu geologischen Fakten über den Vesuv. Schon unheimlich, wenn man bedenkt, was für eine Sprengkraft dieses Ding hat und das krasseste ist, dass es jederzeit wieder ausbrechen kann. Es betrifft nur 10km Umkreis, wenn es ausbricht, aber unser Guide meinte, Neapel zu evakuieren sei bei der Organisation der Stadt einfach unmöglich.

Dann hatten wir Freizeit und konnten ein wenig den frischen Wind genießen und die Wolken die auf uns zukamen und die tolle Aussicht nach Innen zum Vulkan und nach Neapel und Pompeji. Wir haben uns für 5€ einen Wein gekauft. Mal sehen ob der schmeckt.

(Foto: MLU Kerstin Thomar)

Zurück ging es in die Stadt Sorrento. Keine weiß, warum wir da waren. Bestimmt nur, damit wir mal an den Strand können. Die Stadt ist eher was für reiche Touristen. Der Sand ist super witzig, weil er durch das Vulkangestein auch magnetisch ist. Wir hatten nur Freizeit in Sorrento. Deswegen haben wir uns Riesenzitronen angeguckt und eine Mühle besichtigt, was eine alte Waschanlage war. Der Unterschied zwischen den Ebenen wo es damals war und wo wir heute standen, war schon sehr unterschiedlich hoch.

(Foto: MLU Kerstin Thomar)

(Foto: MLU Kerstin Thomar)

Dann haben wir uns was zu Essen gesucht und liefen durch die Stadt und zum Strand. Aßen dort und beobachteten einige wenige die baden waren. Der Sand war etwas dunkler als gewöhnlich, aus dem schon vorher beschriebenen Grund.

(Foto: MLU Kerstin Thomar)

Danach ging es zum Garten, der nicht aussah wie ein Garten. So wie alle Gärten in Italien. Enttäuscht ging es weiter zum Bus und in zwei Stunden zurück nach Neapel.

Dort haben wir uns erfrischt und sind dann zum Essen suchen losgezogen. Auf der Straße waren viele Kinder zwischen 10-15 Jahren. Es war gegen 10Uhr schon, als wir uns Essen geholt haben. Es wirkte auch nicht, als würden die Kinder vor der Haustür spielen. Viele 15 jährigen, entschuldigt falls sie älter waren, ich konnte es nicht sehen, waren geschminkt und benahmen sich eher wie erwachsene zum Glück ohne Alkohol in der Hand. Schade um die Kindheit. In Bologna habe ich Kinder um komische Uhrzeiten gesehen, aber die waren mit ihren Eltern und zogen nicht als Gang durch die Straßen. Neapel ist auch in Italien nicht beliebt. Vielleicht zu viel Mafia, zu viel Korruptes. Es wird wohl viel Geld in die Stadt investiert und es passiert aber nichts, stattdessen ist die Stadt genau wie vorher und das Geld ist weg.

Gegen 23 Uhr trafen wir uns dann wieder mit den Leuten die zu einem Club fahren wollten. Fahren? Ja, der Club ist außerhalb von Neapel. Weil es keine großen Clubs in der Stadt gibt. Der Bus hat uns nicht abgeholt, wir mussten erst eine Dreiviertelstunde zum Bus laufen. Dann konnten wir einsteigen und er fuhr uns direkt zu der alten Industriegegend. Dort gab es mehrere Clubs. Bei uns waren auch Erasmusstudent*innen aus Neapel. Die meinten, dass die jede Woche dahin gehen können. Weil die wussten, das welche aus Bologna da waren, kamen nicht so viele mit.

Der Club war Open Air, es sah aus wie ein abgehobener Laden. Für reiche-und-ich-will-geil-aussehen-Laden. Das nervigste war, dass egal wie scheiße man aussah, die Kerle einen angemacht haben. Wow, ging mir das auf die Nerven. Dann gab es eine Show von einer Transvestitin die Live gesungen hat. Ein Lied. Dazu gab es Nebel und Feuerwerk. Das war die Show. Die Musik war auch schlecht. Man muss nicht immer elektronische Musik mögen, aber die war echt schlecht die Mischung. Ein Getränk kostete 10€ und die Gläser waren klein. Besoffen wurde da keiner von uns.

(Foto: MLU Kerstin Thomar)

(Foto: MLU Kerstin Thomar)

Es gab zwei Busse zurück. Der eine fuhr 3.30 Uhr und der andere eine Stunde später. Wer die verpasst, musste selbst zusehen wie er/sie zurückkam. Die meisten gingen 3.30Uhr zurück, wobei einige wohl auch schon früher zurück gegangen wären. Auf jeden Fall war es eine Erfahrung wert und ich schätze umso mehr die Clubs in Deutschland, egal wie klein und Alternativ sie sind. Das Gute am Club war: Keine spanische Musik.

 

 

Zur Übersicht

Unsere Service-Angebote

Für StudienanfängerInnen

Für Eltern und LehrerInnen