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Kerstin Thomar

Eine skindende Stadt

Die Brücken von Venedig

Eine Stadt auf dem Wasser - es klingt zwar komisch, aber ich glaube, darüber denken viele gar nicht nach. Eine Stadt, die auf Balken steht. Keine Stadt die für die Ewigkeit gemacht ist, da sie eben einfach kein Fundament hat. Klingt ja leicht philosophisch.

Übrigens hat Hamburg mehr Brücken als Venedig. Das habe ich gelernt an diesem Tag.

Die Stadt hat so seinen eigenen Flair und so sehr stinkt es nicht, wie ich erwartet habe. Leider sind die Häuser in einem nicht guten Zustand, aber viele ziehen auch weg aus der Stadt, da sie keine Zukunft hat, nicht ökonomisch, rein architektonisch.

Venedig ist eine richtige Touristenstadt. Nicht nur das es viele Touris gibt, sondern auch, weil die Preise dementsprechend angepasst sind. Wir wollten mir dem Boot in die Innenstadt fahren. Zum einen war es sehr teuer, zum anderen waren die Boote sehr voll. 7€ sollte eine Fahrt pro Person kosten. Also beschlossen wir, alles zu laufen, was natürlich problemlos möglich war.

Während des Erkundens der Stadt haben wir Shops abgeklappert. Vor allem gab es viele Souveniershops. Die einen sind teuer, die andern günstiger. Man sollte sie schon mal vergleichen, weil es sich nicht nur um Centbeträge handelt, sondern um einen Unterschied von einigen Euros. In den Läden gab es grundsätzlich das gleiche. Mich hat es etwas gestört, dass ich den Glasschmuck von Maurrin, welcher bekannt ist für den Norden Italiens, in Vendig günstiger gefunden habe als am Gardasee. Dort habe ich mir zum Glück nur eine Kette gekauft, die ich in Venedig nicht nochmal gesehen habe.

Wir liefen also munter durch die Stadt. Das Wetter war sehr warm. Als wir an einer Gondel vorbeikamen, haben wir die Preise gecheckt. Eine Fahrt kostet 80€. Es passen maximal 5 Leute rein. Er hat uns angeboten für 60€ zu fahren. Das wären 20€ pro Person gewesen. Irgendwie immer noch viel. Ich hätte es gerne erlebt, aber wenn das Geld nicht da ist, ist das Geld nicht da.

Also zogen wir weiter durch die Gassen und über die Brücken Venedigs. Auf dem großen Platz (Markusplatz) haben wir Fotos gemacht und uns ausgeruht. Der Weg war leicht zu finden, da es eine extra Aussschilderung gab. Irgendwann fiel mir auf, dass doch eigentlich Venedig die Stadt der Tauben ist. So viele gab es gar nicht. Auf einer Mülltonne habe ich dann den Hinweis gefunden:

Einmal kam sogar eine Polizistin vorbei und ermahnte die Person, die gerade Essen zu den Vögel geworfen hatte. Einmal hat ein Mann es trotzdem getan und es kamen die Möven angerast, so könnte man es nennen. Die Möven sind so frech, die klauen das Essen aus der Hand. Wenn du also einmal dort bist, iss nichts in der Öffentlichkeit auf diesem Platz. Es wird zu 90% geklaut.

Da wir auch Hunger bekamen, sind wir also weiter zum Restaurant. Es klingt komisch, aber wir sind zu einem Sushi all you can eat. Denn unser Besuch, die Schwester von Titus, wollte das gerne mal ausprobieren. Leider hatten wir es in Bologna nicht geschafft und sie flog am nächsten Tag. Das Restaurant war aber auch klasse! Außerdem haben wir den perfekten Tag erwischt, es war auch internationaler Tag des Suhis! Die Kellnerin die uns bedient hat, war aus Chile. Die Schwester von Titus war überzeugt dass sie spanisch aussieht. Darauf haben wir sie angesprochen und konnten das Geheimnis lüften. Für das Mittagsbuffet haben wir 13€ bezahlt. Es war groß, lecker und rundum klasse. Vor allem die Qualität war sehr gut.

Nach dem Essen zogen wir weiter durch die Hitze und haben uns noch paar Sachen angeguckt, waren in einigen Shops und liefen langsam zurück Richtung Bahnhof.

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