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Mein Studium in Halle

„Das Schöne am Sportstudium ist die Vielseitigkeit. Von A wie Anatomie bis Z wie Zirkeltraining ist alles dabei.“
Juliane Scheiter

Leistungssportler beherrschen vor allem eines: Ihre eigene Disziplin. Das Sportstudium erfordert hingegen Vielseitigkeit und fördert das Beherrschen verschiedenster Sportarten. Sein sportliches Allround-Talent muss man bereits beim Sporteignungstest unter Beweis stellen. Hier wird neben den klassischen Disziplinen der Leichtathletik wie Kugelstoßen, Sprint und Sprung auch die Leistung im Schwimmen, Turnen und einer Ballsportart auf den Prüfstand gestellt. Wer die Eingangshürde gemeistert hat, dem tut sich ein Betätigungsfeld ungeahnten Ausmaßes auf: Sportarten deren Ausübung man bis dato nicht in Erwägung gezogen hätte. Für mich war Judo gänzliches Neuland. Entsprechend hatte ich großen Respekt davor. Doch die anfängliche Zurückhaltung stellte sich am Ende als völlig unbegründet heraus. Judo war klasse! Besser noch als meine neue Erfahrung im Judo waren für mich die Natursportkurse. Hier fiel meine Wahl auf Ski und Wellenreiten. Beides fand im Rahmen von Studienfahrten statt, auf denen man Kommilitonen wie auch Dozenten besser kennenlernen konnte. Definitiv die bisherigen Highlights meines Studiums. Jetzt mal ehrlich Leute, welcher Student erfreut sich nicht solch einer aktiven Vielseitigkeit?

Meine Woche

Stundenplan nach Schlafgewohnheiten

Mein Studiengang zählt zu jenen, bei denen man sich den Stundenplan selbstständig zusammenbasteln muss beziehungsweise darf. Das hat einerseits den Vorteil, dass ich meinen Stundenplan relativ flexibel auf meine Hobbies, Schlafgewohnheiten und Arbeitszeiten anpassen kann, andererseits ist es gerade bei den 2-Fächer Kombinationen im Bachelor wie auch im Lehramt eine Herausforderung, da sich viele Veranstaltungen, d.h. Vorlesungen, Seminare oder Übungen überschneiden können.

4 Tage Woche?!

Hochmotiviert starte ich in die Woche und lege mir so viele Veranstaltungen wie nur möglich auf den Montag. Nicht ganz ohne Hintergedanken. Ich hoffe somit, früher ins Wochenende entfliehen zu können und alle meine Kurse vor Freitag abgearbeitet zu haben. Dieses Semester ist es mir tatsächlich gelungen. Leider klappt das nicht immer. Fällt z.B. ein wichtiges Seminar auf den Freitag, muss ich dieses natürlich besuchen. Das ist aber die Ausnahme, denn auch Dozenten mögen lange Wochenenden. :-) 

Sportstudent = Tetris-Experte

Sportstudenten erkennt man meistens daran, dass sie eine deutlich größere Tasche als alle anderen Studenten haben. Es gibt Tage wie mein Montag, an dem ich von früh bis spät unterwegs bin und zwischen den üblichen theoretischen Veranstaltungen auch eine Praxiseinheit habe.  So muss in meinen Rucksack angefangen von der Wasserflasche und dem Pausenbrot über Literatur bis hin zum Handtuch, Badeanzug und Badelatschen alles hinein. Gute Packtechnik ist folglich hilfreich.

Früh um 8 Uhr geht’s los mit einer Sportvorlesung zu Bewegung und Motorik, anschließend folgt ein Seminar zur Allgemeinen Trainingslehre von 10 bis 12 Uhr. Nach einer kleinen Stärkung mit selbstgeschmiertem Brot radele ich zur Schwimmhalle, wo mich meine Praxiseinheit erwartet. Gerade beim Schwimmen ist ein gutes Zeitmanagement erforderlich. Zwischen meiner Schwimmeinheit und der nächsten Veranstaltung liegen gerade einmal 30 Minuten. Also nichts mit lange duschen. In Eile und ganz schön kaputt fahre ich wieder zum Hörsaal, wo mir eine 90 minütige Vorlesung zu „American Literature“ bevorsteht. Fast geschafft! Jetzt folgt nur noch eine letzte Übung für diesen Tag. Puhh.

Ich dachte Sport studieren, heißt Sport machen?

Natürlich sieht nicht jeder Tag so voll aus. Am Dienstag und Donnerstag habe ich z.B. nur zwei Veranstaltungen. Jeweils eine Vorlesung und ein Seminar. Also keinen Stress in der Umkleidekabine. Generell hat man nämlich auch im Sportstudium überwiegend Theorie, was vor Antritt des Studiums von vielen unterschätzt wird. Während man zu Beginn des Studiums noch mehrere Praxiseinheiten zwischen den restlichen Veranstaltungen hat, so hat man am Ende fast ausschließlich Theorie. Und um Fächer wie Medizin, Biomechanik und Motorik kommt man als Sportstudent nicht drum herum. Sprich auch Mathe, Physik, Biologie etc. werden einem im Studium begegnen.

Geschmäcker sind verschieden

Am Mittwoch habe ich meine Pädagogik Vorlesungen und Seminare. Ich starte relativ ausgeschlafen von 10 bis 12 Uhr in die erste Vorlesung „Pädagogische Psychologie“ und kann danach entspannt mit meinen Kommilitonen in der Mensa Mittag essen gehen, denn die nächste Vorlesung folgt erst 14 Uhr. Meist gehen wir in die Harz Mensa. Dort kann man in der Regel zwischen 6 Essen auswählen, sodass für jeden etwas Passendes dabei ist, denn Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Mit vollem Bauch und einem Kaffe in der Hand geht es weiter in die Einführungsvorlesung der Pädagogik. Anschließend folgt ein Seminar zur Einführung in den Lehrerberuf. Sage und schreibe 180 Minuten muss ich mich noch einmal konzentrieren, da dieses Seminar nur alle 2 Wochen stattfindet, sodass die Zeit die doppelte ist. Danach ist es aber geschafft. Vom Wochenende trennen mich lediglich die 2 Veranstaltungen am Donnerstag und eine Partynacht mit Freunden in der Palette.

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