Warum studieren?

Studieren in Halle

Leben in Halle

Alle StudienbotschafterInnen

Mein Blog

„In guter Verfassung“

Jonas Dahmen

Covid 19 und das Sommersemester

Ab dieser Woche geht die neue Vorlesungszeit los. Wie sich wohl so ein Online-Semester anfühlt? Und was wird neu?

Foto: Peißnitz im Sommersemester 2019

Foto: Auf dem Foto bin ich (links) zusammen mit anderen Studienbotschafterinnen. Das Foto haben wir auf der Peißnitz im Sommer 2019 geschossen.

Eins vorweg: Ich finde es wichtig und richtig, dass die Uni Halle sich entschieden hat, die Kontakte an unserer Hochschule zu minimieren, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Covid-19 Virus zu verlangsamen. Dennoch bin ich noch nicht so sicher, wie sich die digitale Alternativlösung anfühlen wird. 

Für mich ist das Sommersemester normalerweise immer die schönste Zeit im Studium. Die warmen Temperaturen haben mich immer beflügelt in die Uni zu gehen, selbst wenn die Vorlesung und das Seminar schon morgens stattgefunden haben. – Da ist es im Wintersemester schon schwieriger, aus dem Bett zu kommen. Das wird jetzt alles anders…

Seit einem Monat gelten die Kontaktbeschränkungen nun schon und die Aussicht auf Lockerung liegt noch in weiter Ferne. Daher muss ich mich wohl langsam darauf einstellen, dass ich Kommilitonen größtenteils nur noch über meinen Laptop sehe. Meine Dozenten haben sich schon darauf eingestellt und mir und den anderen Teilnehmenden gesagt, wie das Semester ungefähr ablaufen wird.

Eines ändert sich schon mal nicht – Texte werden wie gewohnt zuhause, auf Balkonien, oder auf der Peisnitz im Selbststudium bearbeitet und auch meine Referate werde ich wie gewohnt bearbeiten. Allerdings ändern sich die Form der Diskussion und der Präsentation. Ersteres wird in einer Art Forum geschehen – also vor dem Seminar wird innerhalb einer Plattform über die Seminarthemen diskutiert. In einer Videositzung, welche regelmäßig stattfinden soll, wird dann noch einmal live vor der Kamera (von Zuhause aus) diskutiert. Das Referieren wird auch etwas anders als sonst. Und zwar wird man ein wenig zu einem Youtuber bzw. Podcaster. So werden Referate als kurze Videopräsentationen bzw. Webcasts erstellt und sind dann abrufbar. Da kann man also schon einmal für die Podcast-Karriere üben.

Für mich klingt das alles nicht völlig schlecht – spannend wird es ganz bestimmt. Dennoch wird mir die Zeit auf dem Campus, der Kaffee vor dem Seminar, das Zufällige Treffen von Kommilitonen und der gemeinsame Mensagang fehlen.

Zur Übersicht

Unsere Service-Angebote

Für StudienanfängerInnen

Für Eltern und LehrerInnen