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Jessica Lenz

Ich will wissen, was sich rechnet.

Ich studiere Wirtschaftswissenschaften und Interkulturelle Europa- und Amerikastudien (IKEAS) und bin Studienbotschafterin für Wirtschaftswissenschaften

Jessica Lenz

In der Welt zu Hause sein

Die Welt sehen - das ist für mich ein echtes Bedürfnis. Zu meinen Lieblingsorten gehören London und San Francisco. Vor allem die Großstadt und die Vielfalt begeistern mich sehr. Es sind Orte, an denen es völlig egal ist, wer Du bist oder woher Du kommst. Ich liebe das!!! Vielleicht auch, weil ich weiß, dass nicht jeder die Frage nach seiner Herkunft eindeutig beantworten kann und auch nicht unbedingt muss.

Groß geworden bin ich in Olpe im Sauerland, rund 60 Kilometer von Köln entfernt. Meine Eltern stammen aus Russland. Ich bin bilingual aufgewachsen, spreche heute neben Deutsch fließend Russisch und Englisch und sogar ein bisschen Italienisch. Das sind natürlich top Voraussetzungen, um sich in der Welt zu Hause zu fühlen. Jedenfalls hab ich mich als Au Pair in den USA genauso wohl gefühlt wie in den anderen Orten, die ich nach dem Abi bereist habe.

Schon in der Schule wusste ich, dass ich mal ins Management will. Die Entscheidung für die Wirtschaftswissenschaften fiel mir ziemlich leicht. Es war im September 2017, kurz vor Bewerbungsschluss, ich war gerade aus den USA zurückgekehrt, saß im Flixbus nach Stuttgart und googelte, an welchen Unis ich noch kurzfristig angenommen werden könnte. Ich rief meine Eltern an, und sagte „Ich ziehe nach Halle“. Meine Mutter fragte: „Wo ist das?“

Wir hatten keine Ahnung… Und so kamen wir ohne Erwartungen. Dafür wurden wir positiv überrascht: Die schöne Altstadt, der Universitätsplatz und das Flair, alles gefiel mir sofort.  Auch die Wohnungssuche und die Einschreibung waren unkompliziert. Dazu müsst Ihr wissen: Das Fach Wirtschaftswissenschaften ist in Halle zulassungsfrei, was die bürokratischen Hürden minimiert: Hinfahren - Einschreiben - Fertig! Es war so leicht, dass ich mich fragte: Wo ist der Haken? (Es gab keinen, wirklich nicht :).

Heute kann ich sagen: Halle ist super. Während sich meine alten Schulfreunde beklagen, wie teuer  es in Köln oder Düsseldorf ist, und wie voll noch dazu, freue ich mich darüber, dass die Hörsäle hier nicht aus allen Nähten platzen und auch, dass man im Osten einfach mehr für sein Geld bekommt, weil das Leben billiger ist!!!

Ich teile mir mit zwei anderen Mädchen eine Wohnung. Von meinem Zimmerfenster aus kann ich auf den Universitätsplatz blicken. Dafür zahle ich 260 Euro warm. Das beste an Halle: Es ist nicht zu groß und nicht zu klein. Es bietet Abwechslung, aber nicht zu viel. Kurz gesagt, es ist der perfekte Ort zum Studieren.

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