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Mein Studium in Halle

„Anfangs musste ich lernen, mich in einer mittleren Großstadt zurecht zu finden. Der Umzug hat mir echt gut getan und ich habe viel dazu gelernt.“
Jessica Kluge

Manchmal begegnen mir die Leute mit Skepsis, wenn sie hören, dass ich Mathematik studiere. Ich glaube, viele haben eine falsche Vorstellung. Sie denken, Mathe hat etwas mit Kopfrechnen zu tun. Doch das stimmt nicht. Vielmehr geht es um Logik und darum, wie man mit den richtigen Algorithmen und Schlüssen zu einer Lösung gelangt.

Wer Mathe studiert, muss in Kauf nehmen, dass er wenig Freizeit hat. Nach meiner Erfahrung lernt man dieses Fach eher durch ständiges Üben als dadurch, sich einfach bloß in die Vorlesung zu setzen. Fester Bestandteil der Ausbildung sind Übungsserien. Das sind große Hausaufgaben, die wir wöchentlich erledigen müssen. Das kostet Zeit, bringt einen aber wirklich weiter.

Die Atmosphäre bei den Mathematikern ist recht familiär. In manchen Vorlesungen sitzt man nur mit sieben Leuten. Und auch die Betreuung im Institut ist wirklich gut. Aber einige Dinge sollte man selbst auf dem Schirm behalten, zum Beispiel die Suche nach einem Praktikumsplatz. Übrigens, gleich zu Beginn des ersten Semesters wird für alle Neulinge ein Vorbereitungskurs angeboten, in dem die Inhalte des Mathematikunterrichts aus der Schule noch einmal aufgefrischt werden. Daran solltet Ihr unbedingt teilnehmen.

Was ich nach dem Studium einmal machen möchte, weiß ich noch nicht. Aber mit dieser Ausbildung bin ich auf jeden Fall ziemlich breit aufgestellt. Außerdem: Absolventen aus den so genannten MINT-Fächern werden in vielen Bereichen händeringend gesucht. Deshalb kann ich darauf vertrauen, dass sich für mich irgendwann auch Türen öffnen werden.

Meine Studienwoche

Montag

10:15 -11:45 Uhr: Der Montag geht entspannt los mit einer Algebra-Vorlesung
12:15 - 13:45 Uhr: Vorlesung „Gewöhnliche Differentialgleichungen
14:00 - 14:45 Uhr: Übung zur Vorlesung „Gewöhnliche Differentialgleichungen“
16:15 - 17:45 Uhr: Vorlesung: „Latex“. Sie gehört zu den ASQ-Modulen, von denen wir zwei im Rahmen unseres Studiums absolvieren müssen.

Dienstag

08:15 - 09:45 Uhr: Numerik-Vorlesung (diese beginnen leider immer frühmorgens um acht)
10:15 - 11:45 Uhr: Übung zur Numerik
12:15 - 13:45 Uhr: Funktionentheorie-Vorlesung
13:45 Uhr: Nach der letzten Vorlesung an diesem Tag treffen ich und einige Kommilitonen uns in der Uni, um gemeinsam Übungsserien zu lösen. Dazu gehen wir meistens zum „Mathe-Treff“, wo uns Studenten aus den höheren Semestern helfen, den gelernten Stoff zu verstehen und Fragen beantworten.

Mittwoch

10:15 - 11:45 Uhr: Tutorium für gewöhnliche Differentialgleichungen (Tutorien sind freiwillig, hier wird - ähnlich wie in der Übung - der Stoff noch einmal vertieft.)
Am Mittwoch Abend treffen ich und meine „Mathematiker-Freunde“ uns oft zum Quatschen, Spielen und Spaßhaben.

Donnerstag

10:15 - 11:45 Uhr: Algebra-Vorlesung
12:15 - 13:45 Uhr: Zu dieser Zeit findet 14-tägig die Übung zur Funktionentheorie statt.
14:15 - 15:45 Uhr: Algebra-Übung
16:30 - 17:30 Uhr: Ich gebe einer Neuntklässlerin Mathe-Nachhilfe in der Bibliothek am Heide-Campus. Das ist natürlich nicht Bestandteil des Studiums, bringt aber ein bisschen Geld.

Freitag

08:15 - 09:45 Uhr: Numerik-Vorlesung
09:45 Uhr: Schluss für heute, jetzt kann ich ins Wochenende starten. (Aber natürlich darf ich die Übungsserien nicht vergessen.)

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