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„Mathematik vereint Kreativität und Logik“

Jessica Kluge

Interview mit Nils Waterstraat, Professor für Analysis

Und hier ist es auch schon, das erste Interview mit einem unserer Newcomer:

Nils Waterstraat ist Mathematik-Professor an der Uni Halle seit Januar 2019. Sein Forschungsgebiet ist weit gefächert, aber hauptsächlich ist er in der Analysis tätig. Nächstes Semester hält er allerdings auch die Erstsemester-Vorlesung Lineare Algebra.

 

Warum sind Sie an die Uni Halle gekommen?

Ich habe mich an mehreren Universitäten beworben und habe dann hier am schnellsten eine Zusage bekommen. Tatsächlich komme ich aus dem östlichen Niedersachsen und bin schon oft in der Gegend um Halle gewesen. Als Schüler war ich auch selbst einmal hier zu den damaligen Schüler- Informations-Tagen und konnte mir die Universität einmal anschauen.


Was gefällt Ihnen an der Arbeit an der Uni Halle?

Ich war ja schon an mehreren Universitäten, unter anderem in Turin (in Italien), in Berlin und zuletzt in London. Ich finde im Gegensatz zu den anderen Unis hier besonders schön, dass die Universität klein und übersichtlich ist und (was für die Studenten natürlich auch ganz vorteilhaft ist) dass
es hier keine Studiengebühren gibt.


Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?

Die Freiheit, die man hat. Also man hat 8 Semesterwochenstunden Vorlesungen und ansonsten kann man sich ziemlich frei der Forschung widmen. Ich habe auch einen kleinen Sohn (8 Monate) und kann dann mal ganz spontan sagen, „So, ich bleibe heute mal Zuhause und komme dafür morgen länger ins Büro.“


Hat man viel Freizeit als Mathematik-Professor?

Das ist immer schwierig zu sagen. Da ich mich auch wirklich gerne mit Mathematik beschäftige, sehe ich das nicht so sehr als Arbeit an. Wenn man meine Partnerin befragen würde, würde Sie wahrscheinlich sofort „Nein“ sagen, aber mir macht mein Job auf jeden Fall Spaß. Das Studium dagegenwar aufwendiger, aber es hat sich gelohnt.


Wollten Sie schon immer Dozent werden?

Ich habe früher schon oft Nachhilfe gegeben und viel Spaß daran gehabt. An der Uni habe ich dann ab dem dritten Semester bis zur Promotion mit kurzen Unterbrechungen Übungsgruppen zu Mathematikvorlesungen geleitet. Da hat sich dann der Wunsch entwickelt höhere Mathematik an einer Uni zu lehren.


Hatten Sie noch weitere Nebenjobs während des Studiums?

Nein, denn die Leitung der Übungsgruppen wurde sehr gut entlohnt. Daher war ich nie auf andere Jobs angewiesen.


Mit welchem Bereich der Mathematik können Sie nichts anfangen?

Ganz ehrlich: Stochastik. Da habe ich nie ein tiefes Verständnis erlangt. Das hatte ich selber nicht in der Schule und dann ist es mir im Studium recht schwergefallen. Nach den Pflichtvorlesungen habe ich das Thema dann gemieden.


Haben Sie ein unmathematisches Hobby?

Ich habe früher mal gesegelt, das musste ich allerdings während meines Studiums aufgeben. Und ansonsten habe ich ja meinen kleinen Sohn, der mich auf Trab hält.


Welche Klischees von Mathematikern kennen Sie?

Mit einem Mathematiker verbinden ja die meisten Leute diesen „verpeilten“, etwas „nerdigen“ Typen.


Welches Klischee von Mathematikern erfüllen Sie?

Natürlich Keins!


Welche Voraussetzungen sollte ein zukünftiger Mathematik-Student mitbringen?

Motivation, Durchhaltevermögen und Begeisterung.


Last but not least: Welches ist ihr Lieblingsessen in der Mensa?

Ich esse in der Regel die Pastagerichte. Die Schüsseln sind so schön groß.

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