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„Halle hat viele schöne Grünflächen, gerade die Peißnitz ist im Sommer perfekt, um mit Freunden draußen zu grillen.“
Jacqueline Koch

Lebensmittelchemie

Welche Stoffe braucht der Mensch? Was nimmt er mit der Nahrung zu sich? Wo verbergen sich schädliche oder gar giftige Substanzen? - Das sind Fragen, mit denen sich Lebensmittelchemiker beschäftigen. Für mich sind das überaus interessante Fragen. 

Mir gefällt an diesem Fach vor allem die Bandbreite der zukünftigen Einsatzgebiete. Man kann sowohl in der Herstellung von Lebensmitteln arbeiten, als auch bei ihrer Qualitätskontrolle. Ich möchte später an der Entwicklung gesunder Nahrungsmittel mitwirken. Vor allem im Bereich der Fertignahrung gibt es aus meiner Sicht noch viel zu verbessern, sowohl geschmacklich als auch gesundheitlich.

Wer in Halle Lebensmittelchemie studiert, erreicht als Abschluss das Staatsexamen. Im Grundstudium werden vor allem chemische Grundlagen vermittelt. Erst ab dem 5. Semester geht es wirklich um Lebensmittel. Dann gibt es unter anderem Lehrveranstaltungen zur Hygiene, zur Umweltanalytik und zum Lebensmittelrecht. Außerdem führt man im Labor mikrobiologische Untersuchungen durch. 

Gut finde ich auch, dass es bei den meisten Lehrveranstaltungen keine Anwesenheitspflicht gibt. So kann man selbst entscheiden, ob man die Vorlesung besucht oder sich den Stoff lieber selbst erarbeiten möchte. Die Betreuung durch die Professoren ist sehr gut. Wir haben einen kurzen Draht zu ihnen und können manchmal sogar schon während der Vorlesung Fragen loswerden. Alles in allem kann ich das Lebensmittelchemie-Studium an der Uni Halle wirklich empfehlen. Denn es kann nie schaden, zu wissen, was man isst.

Mein Stundenplan

Damit ihr einen Eindruck in das Lebensmittelchemie-Studium bekommt, hier mein Stundenplan aus dem 5. Fachsemester. Es ist ein sehr praktisches Semester.

Montag

08 Uhr bis 10 Uhr: Vorlesung „Chromatographische Methoden“ (1. Semesterhälfte)
Hier besprechen wir die auf dem Prinzip der Chromatographie basierende die Auftrennung von Stoffgemischen für deren Analysen.

08 Uhr bis 10 Uhr: Vorlesung „Qualitätssicherung I“ (2. Semesterhälfte)
Die Qualitätssicherung ist ein wichtiger Teil des Lebensmittelchemie-Studiums, deshalb werden wir hierzu die nächsten Semester auch noch weitere Vorlesungen haben. Es ist auch ein großer Teil Stochastik enthalten, ja Mathe, das gehört auch dazu. 

10 Uhr bis 12 Uhr: Praktikum-Seminar „Lebensmittelchemie I“
Diese Seminare dienen zur Vorbereitung unseres Praktikums, wir besprechen die verschiedenen Lebensmittelgruppen und deren Analyse. 

12 Uhr bis 13 Uhr: Mittagspause 
Jetzt ist Zeit sich in der Weinberg- oder Heide-Mensa mit leckerem und abwechslungsreichen Essen zu stärken.

13 Uhr bis 15 Uhr: Vorlesung „Lebensmittelchemie I“
Die Vorlesung ist bei Professor Glomb, er geht mit uns die verschiedenen Lebensmitel, deren Klassifizierung, Herstellungsmethoden, Inhaltsstoffe etc. durch. 

15 Uhr bis 17 Uhr: Praktikum-Seminar „Lebensmittelchemie I“

Dienstag

08 Uhr bis 10 Uhr: Vorlesung „Umweltchemie I“
Hier geht es um die Wechselwirkungen zwischen der Umwelt und der Chemie, mit Schwerpunkt auf der Verteilung von Schadstoffen.

10 Uhr bis 12 Uhr: Vorlesung „Lebensmittelchemie I“ 

Ab 13 Uhr: Die Zeit am Nachmittag benötige ich um das Praktikum für Mittwoch und Donnerstag vorzubereiten und Protokolle zu schreiben. 

Mittwoch

08 Uhr bis 15 Uhr: Praktikum „Lebensmittelchemie I“ 
Das ist mein erstes lebensmittelcheisches Praktikum, hier analysieren wir Lebensmittel auf ihre Nährstoffe, Mineralien und Vitamine. Zu jeder großen Gruppierung untersuchen wir ein Lebensmittel: Fette/ Öle, Fleisch-/ Wurstwaren, stärkehaltige (Nudeln), alkoholische (Wein) und nichtalkoholische Lebensmittel (Saft). Das Praktikum erstreckt sich über das 5. und 6. Semester.

15:30 Uhr bis 17 Uhr: Sportkurs „MBSR-Achtsamkeitstraining“ 
Dies ist ein Achtsamkeitstraining, angelehnt an MBSR (mindfulness based stress reduction). Beim autogenen Training lernen wir Techniken zur Meditation, Hatha-Yoga und Forschungsergebnisse moderner Medizin, Psychologie und Gehirnforschung. 

Donnerstag

08 Uhr bis 16 Uhr: Praktikum „Lebensmittelchemie I“ 
Ein wichtiger Bestandteil im Praktikum ist die Dokumentation der Arbeitsschritte und das Verfassen eines Protokolls. Auch wenn es bei der ersten Abgabe nicht klappt, es dient alles zur Übung und als Vorbereitung für unsere eigene wissenschaftliche Arbeit (Bachelor/ Diplom...). 

Freitag

08 Uhr bis 10 Uhr: Praktikum-Seminar „Lebensmittelchemie I“

10 Uhr bis 12 Uhr: Vorlesung „Lebensmittel- und Umwelttoxikologie“ 
Toxikologie ist die Lehre von Schadwirkungen chemischer und nichtchemischer Stressoren auf Lebewesen. Gerade beschäftigen wir uns mit der Wirkung von Nervengiften auf unser Nervensystem. Unter anderem kommen Themen wie Alkoholintoxikation oder der Verzehr von zu vielen Zimtsternen auf.

12 Uhr bis 14 Uhr: Vorlesung ASQ „Wirtschaft für Nichtwirtschftswissenschaftler (Unternehmensplanspiel)“ 
ASQ bedeutet Allgemeine Schlüsselqualifikation und ist ein fächerunabhängiger Wahlpflichtbereich. Das heißt ihr könnt mal in andere Bereiche reinschnuppern. Ich hab mich dieses Semester für Wirtschaft entschieden, wir haben eine allgemeine Vorlesung und spielen nebenbei ein Planspiel, wo wir in kleinen Gruppen ein Unternehmen leiten uns gegeneinander antreten. 

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