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„Du bist, was du isst“

Jacqueline Koch

Ich will wissen, was drin ist. Und du?

Die Prüfingen sind geschrieben, die Aufregung fließt durch die Adern, viele sind pessimistisch. Doch eine wichtige Frage rückt immer näher: Was steht nach dem Abitur an? Arbeiten? Auslandsreise? Praktikum? Ein freiwilliges Jahr? Ausbildung? Studium? Die Auswahlmöglichkeiten sind riesen groß. Doch wie findet man seinen richtigen Weg?

Um dich bei diesen Entscheidungsprozess zu unterstützen, werde ich in den kommenden Wochen einiges Rund ums Studium, den Angeboten, den Bewerbungsprozess und meine Lage damals erzählen. Hier ist mein letzter Beitrag: Ordnung im Bewerbungs-Chaos

 

Welches Studienfach passt zu mir? 

Er sollte zu dir passen, dir Spaß machen und dich motivieren. Um das rauszufinden hier eine kleine Hilfestellung. 

Interessenliste: 

  • Welche Interessen und Fähigkeiten habe ich?
  • Wo liegen meine Stärken?
  • Was sind meine Schwächen?
  • Was erwarte ich von mir?
  • Was macht mir wirklich Spaß, wo möchte ich mich langfristig einbringen?
  • Welche beruflichen Ziele haben ich?

Nun etwas ins Details gehen: 

  • Wie sieht es mit der Arbeitssituation für Absolventen*innen des jeweiligen Studienfaches aus?
  • Welche Chancen ergeben sich generell nach dem Abschluss?
  • An welcher Uni könnte ich mein Wunschfach studieren? 
  • Und wie ist deren Ruf?
  • Ist für mich ein Umzug erforderlich bzw. würde ich ihn in Kauf nehmen?
  • Sind Spezialisierungen und Zugangskriterien zu beachten? 
  • Welche Bewerbungstermine und Einschreibefristen gilt es zu beachten?
  • Wie wird das Studium ggf. finanziert? 
  • Kann man Fördermittel erhalten? 

 

Fachhochschule oder Universität? 

Studium ist nicht gleich Studium. Neben der Fächerwahl musst du dich auch entscheien, ob eher die Fachhochschule oder die Universität zu dir passt. 

Fachhochschule: 

  • Arbeiten innerhalb einer klaren, vorgegebenen Struktur 
  • Bearbeitung praxisnaher Themen in kleinen Gruppen
  • Dadurch intensive Betreuung und Förderung 
  • Lehrkräfte kommen häufig aus der Wirtschaft
  • Vorgegebenes Berufspraktikum, ggf. Auslangssemester
  • Kleinere, dafür aber viele Prüfungen

Universität:

  • Selbstorganisation im hohen Maß gefordert
  • Vorlesungen mit üblicherweise vielen Teilnehmern, kleinere Gruppen nur bei Übungen
  • Selbstständige Erstellung des Stundenplans aus dem großen Angebot an Lehrveranstaltungen
  • Akademisches Umfeld mit viel Theorie 
  • Praktika und Auslandssemester möglich 
  • Wenige, dafür größere Prüfungen

 

Wie das Studium finanzieren? 

Das ist eine der wichtigsten Fragen, die im Vorfeld geklärt werden müssen. Der Semesterbeitrag und die Studienliteratur fallen in jedem Fall an. In einer fremden Stadt kommen noch Mietkosten und Ausgaben für den Lebensunterhalt dazu. 

  • Bafög: Staatliche Förderung; bestimmte Bedingungen müssen erfüllt sein; frühzeitig den Antrag stellen
  • Bildungskredit: Zinsgünstiger Kredit; unabhängig vom Einkommen und Vermögen 
  • Nebenjob: Je nachdem, wie viel Platz im jeweiligen Semester im Stundenplan ist, Beispielsweise Kellner*in, Verkäufer*in, Werkstudent*in … - Für Jobs, die ausschließlich in den Semesterferien ausgeübt werden, gelten bestimmte Ausnahmen 
     
  • Wie machen es die meisten? Ausschnitt einer Studie: 86% Eltern, 61% Nebenjob, 25% Bafög, 18% Ersparnisse, 5% Stipendien, 5% Studienkredite 

 

Wo werde ich wohnen? 

Du hast eine Zusage deines Wunschstudienganges bekommen und musst jetzt in eine andere Stadt ziehen? Dann beginn sofort mit der Suche.

  • Studentenwohnheim: Sehr günstig; i.d.R. relativ kleine Zimmer, dafür renoviert und technisch auf einem guten Stand; meistens möbliert; frühzeitig den Antrag stellen, falls alle Plätze belegt sind, kommst du auf die Warteliste 
  • WG: Relativ günstig; weniger Privatsphäre; meist genutzte Plattform in Halle: WG-gesucht 
  • Eigene Wohnung: Etwas teurer; viel Freiraum, du bist dein eigener Chef
     
  • Wohnort Halle: Generell ist der Mietpreis sehr günstig; Schnell im Grünen (Saale, See, Wald, Peisnitz-Insel); Schnell am Campus (gutes Straßenbahnnetz) 

 

Meine Entscheidung: Lebensmittelchemie an der Uni Halle 

Lange hatte ich keine Idee, was ich nach dem Abi machen möchte. Nur eins stand fest: Ich wollte unbedingt studieren. Doch welches Fach? Chemie war immer eins meiner Lieblingsfächer in der Schule, doch ein reines Chemiestudium konnte ich mir nicht vorstellen, ich wollte umbedingt etwas anwenden, einen direkten Bezug haben. Da bin ich auf die Lebensmittelchemie gestoßen. 

Halle ist eine schöne kleine und doch große Stadt, perfekt zum studieren. Ein entscheidender Faktor, weshalb ich mich für Halle entschied, waren die Kosten. Ich kann es mir hier leisten zu studieren, das würde in anderen größerem Städten nicht gehen. Ein weiterer Pluspunkt sind die vielen Grünflächen und Seen. Auf der Peißnitz ist im Sommer das grillen erlaubt - einfach perfekt. Ich bin wirklich überaus zufriedne und glücklich hier. 
 

Welche Stoffe braucht der Mensch? Was nimmt er mit der Nahrung zu sich? Wo verbergen sich schädliche oder gar giftige Substanzen? - Das sind Fragen, mit denen sich Lebensmittelchemiker beschäftigen. Kligen diese Fragen für dich auch interessant? Dann informiere dich jetzt! :-)

 

Beste Grüße
Deine Jacky  

 

P.S.: Hier ist mein letzter Blogbeitrag: Ordnung im Bewerbungs-Chaos

 

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