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Fabian Schulz

Ich will wissen, was klingt.

Ich studiere Lehramt Gymnasium Musik und Informatik und bin Studienbotschafter für Musikwissenschaft und Informatik

Fabian Schulz

Das späte Erstsemester und die richtige Wahl

Es ist schon erstaunlich, aber in meiner Familie gibt es außer mir keinen einzigen Musiker. Trotzdem war es schon immer die Musik, die mich begeistert hat. Als 11-Jähriger kam ich zum Jugendblasorchester Halle. Als ich dort zum ersten Mal eine Tuba in den Händen hielt, dachte ich: Das ist es! Sie war groß, goldfarben und hat gebrummt. Ich war sofort begeistert und bin dabei geblieben. Offensichtlich war ich nicht unbegabt, denn in den folgenden Jahren habe ich beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ auf Bundesebene mehrere erste und zweite Preise abgeräumt. Heute spiele ich im Akademischen Orchester der Universität und unterrichte zwei Kinder im Tubaspielen.

Das schöne an der Musik ist für mich, dass sie mich durchs Leben trägt und nie langweilig wird. Für mich gehört sie in vielen Situationen ganz selbstverständlich dazu, niemals muss ich mich dazu zwingen, ganz im Gegenteil: Musik bereichert mein Leben enorm. Nach Abi und Zivildienst bin ich deshalb nach Berlin gezogen und habe ein Lehramtsstudium für Musik begonnen. Aber ich muss zugeben, eigentlich hab ich dort mehr gefeiert als studiert. Es gab einfach zu viel Ablenkung. Nach drei Jahren habe ich abgebrochen und es mit BWL versucht. - Noch ein Fehler, wie sich schnell herausgestellt hat. Aber daraus lässt sich ja bekanntlich lernen. Ich lernte jedenfalls, dass Berlin nicht meine Stadt ist und bin zurück nach Halle gegangen.

Seit Oktober 2019 studiere ich hier nun Lehramt für Gymnasien mit den Fächern Musik und Informatik. Und endlich habe ich das Gefühl, dass alles stimmt. Zugegeben, mit 30 bin ich ein spätes Erstsemester. Aber in meinem Umfeld bin ich längst nicht der Einzige. Außerdem: Es hat durchaus Vorteile, etwas älter zu sein. Man hat mehr Erfahrungen, ist nicht mehr so aufgeregt vor Prüfungen, man weiß, was man kann. - Und auch, was man nicht kann.

Ich war schon immer ein guter Netzwerker, eine Fähigkeit, die mir den Einstieg ins hallesche Unileben enorm erleichtert hat. Über die Vorzüge von Halle als Studentenstadt könnte ich einen Roman schreiben. Vergleichsweise wenig Verkehr, gute Fahrradwege, Einkaufsmöglichkeiten, ein entspannter Wohnungsmarkt, viel Kultur und viele Möglichkeiten zum Ausgehen und Genießen. Kurz gesagt: Halle ist groß genug um Spaß zu haben und klein genug um entspannt zu studieren.

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